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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 553

23.09.2018 23:51
https://tinyurl.com/y9g978j7
https://tinyurl.com/y7jhoxcs

Üwchen
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 142

23.09.2018 22:54
Am Dienstag dem 25. September 19 Uhr findet die nächste Sitzung der AG-Felsklettern statt.
Ein Thema wird u.a. die Absicherung von heute meist überkletterten Baustellen sein.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
Wir treffen uns im Seminarraum in der 1. Etage des SBB-Vereinszentrums.
Tillmann
Beiträge: 65

23.09.2018 20:08
Guten Abend allerseits,

Bitte nicht das Märchen vom Wassermotor anfangen.
Bzw. wenn mir jemand glaubwürdig erklären kann, wie der funtionieren soll, bin ich ganz Ohr.
Den Unterschied von Primär-, End- und Nutzenergie kann man sich übrigens in Wikipedia selber beibringen.

Ich bin Theorien, nach denen die Bevölkerung gerne mal für dumm verkauft werden soll, nicht abgeneigt.

Des Weiteren wäre meine Vermutung, dass mit solch ganz verrückten Sachen wie dem Wassemotor von anderen auch unglaublich scheinenden, aber zumindest physikalisch möchlichen Sachverhalten abgelenkt werden soll.

Bzw. könnte die Diskussion "Wassemotor" dazu dienen, das "Lager" der die "Energiewende" in Frage stellenden vorschnell als nicht ernstzunehmend abgestempelt wird.


Tillmann Gerbatsch
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 537

23.09.2018 14:08
Oh wie schön, der Pfaffenstein - mein Lieblingstafelberg
Ganz herzliche Grüße an alle
wie auch die Landschaft und all die Gibbl
Figure of Four
Beiträge: 13

23.09.2018 13:55
Es bringe doch mal jemand der Fleischgewordenen Löschtaste (550) ihre Pillen.

Meinen Respekt für Sergeant Pepper.

Und zu Helge:

"jetzt wo es endlich erschwingliche und mit guter Reichweite ausgestattete Elektroautos gibt" - e-Golf ab 35.900 Euro, Reichweite (offiziell, sicher geschönt) 300 km; das ist erschwinglich und mit guter Reichweite? Also mehr als doppelt so teuer wie ein normaler Golf ist erschwinglich? Kein Blick in die Zukunft mit der Hoffnung auf sinkende Preise, sondern ein "jetzt endlich erschwinglich", doppelt so teuer? In welcher Blase lebt Helge?

E-Autos als Netzpuffer nachgerechnet:
* ein (knappes) Viertel der PKW Deutschlands wären 10 Millionen Stück
* 100 kWh Akkukapazität (das ist ein absoluter Spitzenwert, der oben angesprochene Golf hat 36 kWh), wieviel ist davon eigentlich nutzbar, wieviel wird zwecks Akkuschonung gar nicht genutzt (ganz leer und ganz voll mag kein Akku)?
* Stromverbrauch in Deutschland über 500 TWh pro Jahr
Überschlägig realistisch gerechnet mit 30 kWh Akkukapazität Durchschnittswert und damit, dass nur 50 % der Autos als Stromspeicher zur Verfügung stehen. Schließlich wollen ziemlich viele Leute auch fahren und nicht vor ihrem Auto mit leerem Akku stehen, bei anderen steht das Fahrzeug irgendwo, wo es nicht am Netz angeschlossen ist. Und schon puffern wir nur 1/10 bis 1/6 eines Tages, also vielleicht vier Stunden ab, ok, ein bisschen Strom kommt noch woanders her (siehe unten) und vielleicht werden die Akkus noch ein bisschen größer (aber es ging um das Auto von jetzt!) und die Autos noch ein paar mehr und vielleicht kann man all die Menschen überreden, im Winterhalbjahr doch besser das Stromnetz zu stützen als auf Arbeit zu fahren. Da kommen wir in der besten aller Welten von nicht mal besonders realistischen (da von Erwartungen ausgehend, die sicher nicht eintreffen werden) 1/6 auf auf einen ganzen Tag (100 % der Autos, 100 kWh Akku, volle Nutzung der Kapazität). Sieht auf dem Papier sicher gut aus, ist aber nicht den Baum wert, der dafür gefällt werden musste. Zitat Helge: "Wenn nur ein Viertel der PKW in Deutschland die gleiche Akku-Kapazität hätte wie das Elektroauto, das ich täglich fahre, könnte damit der komplette Strombedarf Deutschlands für ca. 2 Tage gepuffert werden." Wie man gar auf zwei Tage Puffer für den *kompletten* Strombedarf kommen will, weiß ich nicht. Muss ein Wunderauto sein, was Helge fährt.

Es wäre aber nicht nur mit einem oder zwei Tagen Dunkelflaute zu rechnen, sondern auch mal mit ein paar Wochen. Auch der Ökobilanzierer sollte Jahresgänge von Solarzellen kennen, soviel dazu, was im Winter aus den ganzen Solardächern überhaupt rauskommt und vielleicht drehen die Windräder dafür durchschnittlich ein bisschen schneller (bis sie im Sturm ganz abgeschaltet werden müssen wegen Überlastgefahr), aber es kann trotzdem lange trübe windstille Wochen geben. Und was man dafür für Energiespeicher, zum Beispiel Pumpspeicherkraftwerke, in welcher Anzahl und in welchen Dimensionen, bräuchte, haben schon ganz andere Leute ausgerechnet. Alle anderen Speicher sind teuer, nicht ausgereift, haben einen schlechten Wirkungsgrad, existieren nur als Modellversuch oder auf dem Papier. Schlicht unrealistisch.

De fakto, dieses E-Auto-Puffer-Szenario ist völlig unrealistisch. Das taugt bestenfalls dazu, kurzfristige Schwankungen in Bezug auf Erzeugung und Verbrauch im Stromnetz, wenn zum Beispiel Wetterfronten anders als prognostiziert eintreffen, ein bisschen abzufedern. Und eigentlich müsste die Hälfte der Autos mit leerem Akku dastehen, um ein plötzliches Überangebot von Energie aufnehmen zu können, und die andere Hälfte mit vollem Akku, um das Netz stützen zu können. Wir bräuchten also noch viel mehr Teilnehmer an diesem Experiment.

Nun haben wir noch ein paar andere Stromenergielieferanten (Energiemix 2017, gerundet):
13 % Kernenergie - wollen wir nicht mehr, ist ganz ganz böse
24 % Braunkohle - wollen wir nicht mehr, ist böse, das arme Klima
15 % Steinkohle - ist auch böse, aber nicht ganz so schlimm, keine Ahnung, wo die Kohle überhaupt herkommt, von weit her, sehe ich nicht, geht mich nichts an...
8 % Erdgas - wollen wir nicht, kommt vom bösen Putin, der uns abhängig macht, oder teuer als fracking-LNG vom guten (bösen) Trump, und fracking ist auch ganz böse, aber wenigstens nicht von Putin

und "Erneuerbare"
4 % Wasser - yeah 4 %... außerdem auch böse, die armen Fische, die Landschaftszerstörung...
19 % Wind - volatil (will außerdem keiner in seiner Nähe)
7 % Solar - volatil
9 % Biomasse - hat mal jemand über den Flächenverbrauch für Biomasse nachgedacht? Über Monokulturen von Energiepflanzen und Biodiversität? Nächstens roden wir dann den Forst für Maisfelder? Also... gerodet werden muss in jedem Fall :-P

Also rund 60 % der Stromerzeugung wollen wir ersetzen, brauchen wir angeblich nicht mehr, ist böse. Wasserkraft lässt sich kaum noch ausbauen, reichlich 60 % der "erneuerbaren" Energie ist äußerst volatil (und das ist der Bereich, wo man evtl. noch zubauen könnte), und das wollen wir jetzt mit (nicht vorhandenen) E-Autos (und nicht vorhandener Ladeinfrastruktur) abpuffern, um keinen Wald, der hinterher wieder renaturiert wird, zu roden? Weil, garantiert, gans gans sicher, in vier Jahren die ganzen E-Autos auf der Straße stehen und jeder in einem Eigenheim mit Garage und Ladebox wohnt oder irgendwann in den vier Jahren mal nen halben Nachmittag Zeit hatte, um den notwendigen Graben für das Kabel zu buddeln? Oder die induktiven Ladeflächen flächendeckend im Nebenstraßennetz (wo seit hundert Jahren das gleiche üble Pflaster liegt, für das noch keiner Geld hatte, es mal zu ersetzen) gebaut worden sind, können die überhaupt zurückspeisen (reicht da auch eine schlaue Software, die schon im Fahrzeug ist? Gibts überhaupt Autos, die induktiv mit der notwendigen Leistung laden können? Ich lese immer nur von Wallboxen und Ladesäulen (und Problemen mit den Steckern und den Bezahlsystemen, aber das nur am Rande)...) und mit welchem Wirkungsgrad? Und in vier Jahren die "Erneuerbaren" die verbliebenen 60 % zuverlässiger und grundlastfähiger Energielieferanten abgelöst haben? Weil ja der Forst stehen bleiben soll? Und noch ein bisschen mehr, denn der Stromverbrauch steigt ja mit 10 oder 15 oder gar 45 Millionen neuen E-Autos ganz erheblich...

Hat eigentlich mal jemand über den Ressourcenverbrauch der E-Autos nachgedacht, Stichwort Rohstoffe, Ökobilanz? Dass so ein Akku 500 bis 1000 Ladezyklen mitmacht und das teuerste am ganzen Auto ist, man den Akku teilweise gar nur mieten/leasen kann zu seinem E-Auto? Und nun soll das kostbare Schätzchen auch noch Strompuffer spielen und den Akku noch schneller zu schanden machen?

Wirklich, alle Gutmenschen, die von "erneuerbarer" Energie reden, haben keinen Schimmer von den Dimensionen, um die es dabei geht. Die freuen sich über die Solarzellen auf ihrem Eigenheim, denken, dass sie damit ihren eigenen Strom erzeugen (was nicht stimmt, da sie ihren Strom Mittags ins Netz einspeisen, wenn gar keiner zu Hause ist, und abends fürs Fernsehen oder Kochen den Strom von den herkömmlichen Kraftwerken, die inzwischen hochgedreht haben, beziehen) und freuen sich über die Rendite (auf Kosten der ärmeren Bevölkerungsteile, die sich die Investition in so eine Anlage nicht leisten können, geschweige denn Platz dafür hätten, aber mit der Stromrechnung die Quittung bekommen), die die Anlage abwirft (wenn nur der MPP-Regler nicht kaputt geht, dann geht die Rechnung nicht mehr auf, Frau Nahles würde "bätschi" sagen...).

Wahrscheinlich wird das wieder so eine Geschichte wie das mit der Kugel Eis, die die Förderung der erneuerbaren Energien lt. Herrn Trittin, damals Umweltbundesminister, einen durchschnittlichen Haushalt pro Monat kosten würde...

PS: Um die Zahlen zu zeigen, wir nehmen einen Tagesbedarf von 1 TWh an (ist de fakto ganz offensichtlich wesentlich mehr bei einem Jahresbedarf von über 500 TWh)

1.000.000.000.000 Wh

und wir nehmen 10 Millionen Autos mit 100 kWh Akku an (Durchschnittsakku ist wesentlich kleiner, aber es ging ja um Helges Akku, müsste dann ein Tesla sein (so ein Fahrzeug würde ich aber erst recht nicht erschwinglich nennen); 1/4 aller PKW Deutschlands wären dafür geringfügig mehr).

10.000.000 Autos * 100.000 Wh =

1.000.000.000.000 Wh

macht den von mir oben angegebenen einen ganzen Tag unter sehr sehr optimistischen Bedingungen und flächendeckend fehlenden Randbedingungen. Wo also kommen die zwei Tage her?
Fred.Kastano
Beiträge: 14

23.09.2018 10:55
@waldmensch Das halte ich für keine praktikable Idee. Man stelle sich vor, ich muss nach $Ziel, und lade mein Auto voll. Weil ich ja ankommen will/muss. Und dann komme ich 2–3h später ans Auto und das ist halbleer. Ein eher wenig erfreulicher Moment. Natürlich könnte es auch andersherum laufen, keine Frage.

Ich denke aber, Powerwalls, wie sie ja von Tesla und Co schon vertrieben werden, sind da die bessere Lösung. Zumal sich eine solche Infrastruktur (Autos sind heute mal hier, morgen dort, Powerwalls sind zumindest auf ein paar Jahre da) viel einfacher managen lässt.
Matthias Großer
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 197

23.09.2018 10:46
https://www.sz-online.de/nachrichten/110-jahre-sebnitzer-kletterklub-4018224.html

mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 887

22.09.2018 22:06

https://youtu.be/daw4YHAC_28
waldmensch
Wohnort: Großer Zschand
Beiträge: 64

22.09.2018 19:20
@Fred.Kastano 13 Lieber Fred, es ging nicht darum wo ich das Auto Laden kann, sondern um das zur Verfügung stellen des Akkus als Netzpuffer. 45min vorm Supermarkt ergeben da keinen Sinn, die brauchst Du zum Laden.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 534

22.09.2018 15:47
Vor Jahren hat man den "Diesel" propagiert. Jetzt wird Elektro schick. Laut meinem Vater wurde der Wassermotor in den 50er Jahren erfunden. Nur aus dem "Tresor" hat ihn noch keiner geholt! Warum wohl? Und den Autoakku herstellen/wechseln kostet keine Ressourcen? Beim "Primärenergieverbrauch" stehen die "Erneuerbaren" so um die 13 Prozent. Woher kommt der Rest - aus der Steckdose? Und wer finanziert den schon seit Jahren die "Erneuerbaren" und wer macht damit Kasse? Da gibt es Viele - von den Subventionsempfängern über Banken (Solarfonds) bis zur Stromwirtschaft(Nichteinspeisungsvergütung nennt sich das Zauberwort). Da war mir der Kohlepfennig ehrlicher.
Andreas Lein
Webmaster
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Berlin
Beiträge: 682

22.09.2018 10:05
TTT 2018: Es geht heute zum Pfaffenstein in die Ecke zwischen Vierling und Zwilling.
Wer möchte kann auch heute Abend auf der Hütte vorbeischauen. Bitte per PN melden.
Heiko Züllchner "Märtyrer"
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: bonum et malum ultra
Beiträge: 403

22.09.2018 08:31
Ich wollte mal schauen, ob es im Hambacher Forst Wölfe oder Hufeisennasen gibt und wahrlich es gibt ...

Bedrohte Tierarten – Hambacher Forst
https://hambacherforst.org/besetzung/hintergruende/der-wald/bedrohte-tierarten/

Es ist eine Katastrophe!
Fred.Kastano
Beiträge: 13

22.09.2018 08:17
Bisher kann ich mein Auto in aller Regel auch nicht daheim auftanken, sondern muss an eine Tankstelle fahren. Das Einrichten von Ladeinfrastruktur auf der Straße neben dem Wohnblock ist teuer, ineffizient und wahrscheinlich wirklich nicht zu realisieren.Auf einem Firmenparkplatz, einem Parkhaus, dem Parkplatz vorm Supermarkt sieht das aber ganz anders aus. Der durchschnittliche Wocheneinkauf dauert vielleicht 30–45 Minuten. Genug Zeit, damit das Auto voll wird.

Mal ganz abgesehen davon, dass wir uns wohl damit anfreunden sollten, dass der Individualverkehr, also das "ich fahre mit meinem 5-Sitzer SUV allein quer durch die Stadt zur Arbeit" sicher nicht unbedingt das Modell der Zukunft sein wird.
Heiko Züllchner "Märtyrer"
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: bonum et malum ultra
Beiträge: 402

21.09.2018 22:50
Die Autos könnten auch auf "Elektrobändern" fahren, dabei Laden, um auf Nebenstraßen oder offroad weiter mobil zu sein. Fakt ist, das hier einiges verschlafen wurde! Bäume roden ist echt Mittelalter!
Heiko Züllchner "Märtyrer"
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: bonum et malum ultra
Beiträge: 401

21.09.2018 22:43
Die Qi Wireless Charging Technologie müsste weiterentwickelt werden, dann ist ein kabelloses Laden möglich. Es ist dann völlig egal wo die Karre parkt! Der Autochip kann dann (wenn es endlich soweit ist) gemütlich von zu Hause aus gesteuert werden bzw. entsprechend der Vorprogrammierung selbst entscheiden, ob der Akku nun laden oder einspeisen soll.
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 536

21.09.2018 17:19
Wünsche Euch viel Spaß
waldmensch
Wohnort: Großer Zschand
Beiträge: 63

21.09.2018 16:39
@Helge 910 Hm, ja in der Garage oder auf dem eigenen Grundstück keine Kunststück. Beim 10-Geschosser Wohnblock sieht das schon anders aus. Da ist die abendliche Parkplatzsuche ohnehin schon eine Herrausforderung. Wenn dann noch jeder Kabel von der Kellerverteilung ausrollt wird es echt witzig.
Helge
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 910

21.09.2018 15:14
@waldmensch: Ja, kann ich. Du schließt eine Ladebox an den in der Regel schon vorhandenen 3-Phasen-Anschluss in deiner Garage an, oder ansonsten direkt an den Zähler im nächstgelegenen Keller. Im letzteren Fall sind tatsächlich in der Regel Erdarbeiten nötig. In meinem persönlichen Fall habe ich die mit einer Schaufel in zwei Stunden erledigt. Das Kabel lasse ich dann aber doch einen Fachmann legen. Den Rest erledigt eine schlaue Software, die schon heute in den Autos eingebaut ist: Du gibst ein wann Du das Auto nutzen willst und wann welcher Stromtarif gilt. Dann speist die Karre automatisch Strom ein wenn er teuer ist und lädt auf wenn es billig ist - also vor allem nachts. Der Witz dabei: Weil Du eine so breit gestreute Pufferkapazität aufbaust, genügt das vorhandene Stromnetz weitestgehend und Du brauchst gar keine großen Investitionen.

Aber ich will ja niemanden überfordern. Bequemer ist es allemal, jetzt wo es endlich erschwingliche und mit guter Reichweite ausgestattete Elektroautos gibt, auf einmal zu bemerken, dass das alles keinen Sinn macht (sic!) und man stattdessen auf Wasserstofftechnologie und Brennstoffzellen setzen sollte. Da hat man im Gegensatz zu Strom überhaupt noch gar keine Infrastruktur und kann daher noch mal zwanzig Jahre länger rechtfertigen, dass Benzin und Diesel alternativlos sind.

Speziell aus Sicht eines Chemikers ist das übrigens grandioser Wahnsinn. Erdöl und mit Abstrichen auch Kohle sind so großartige, wertvolle Rohstoffe, dass es eigentlich ein Witz ist, zumal bei den heutigen technologischen Möglichkeiten, so etwas einfach zu verbrennen. Das ist etwa so als würde man den heimischen Kaminofen mit Ebenholz befeuern.
Verbrennen zur Energiegewinnung kann man nun wirklich jeden Dreck - hier durchaus wörtlich gemeint. Aber Dreck (Abfall, Nebenprodukte, gemischte Biomasse, Faulgase...) lässt sich nicht so gut monopolisieren und eignet sich daher nicht so gut zur Profitmaximierung in der Energiewirtschaft. Und diese Profitmaximierung ist nun mal die oberste Prämisse des "freien Marktes" und nicht etwa das Finden der vernünftigsten Lösung.

Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 552

21.09.2018 07:51
Lieber Harri,

wenn du dich wieder aus der schwarz-grünen Verschüttung gegraben hast, kannst du dich vor neuem Geschwätz über irgend ein „Hami“ oder „eingetragene“ und nicht eingetragene Journalisten ein wenig hier einlesen:

https://hambacherforst.org/blog/

Viele neue Erkenntnisse dabei wünscht dir deine Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 551

20.09.2018 21:34
Zum Steinbruch auf dem Rochlitzer Berg:

Auf der SBB-Seite www.bergsteigerbund.de/rochlitz wird behauptet:
„Außerdem erfordert das Klettern im Gleisbergbruch zwingendes Abseilen in ein 35 m tiefes Loch, aus dem man nur kletternder Weise wieder herauskommt – und dies meist nicht unter dem Schwierigkeitsgrad VIIIa (UIAA 7-).“
Das stimmt nicht. Schon beim ersten Versuch bei der Erschließung des Leuchtenden Pfads wurde seilfrei zum Grunde des Steinruchlochs ab- und auch wieder herausgestiegen. Ich wüsste nicht, warum das heutzutage nicht mehr möglich sein sollte. Es ist aber eine typische Erscheinung, dass nach der „Einrichtung“ eines Sportkletterparkes behauptet wird, die Ausstattung wäre „zwingend“ notwendig und nicht etwa nur konsumfreundlich gewesen.


Zuletzt bearbeitet am: 20.09.2018 21:36 von Fleischgewordene Löschtaste

 


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