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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 263

26.01.2021 19:01
Ich hätte einen Vorschlag.
Man rüstet den Hickelkopf wasserdicht ein.
Dann müßte man eine Wasserleitung bis auf den Absatz verlegen.
Das ist eine dankbare für das THW und der FFW.Eine Wasseruhr
mißt die zulaufende und ablaufende Menge.
Das muß natürlich sehr rasant gehen,da zu befürchten ist,daß
der Fels sich voll saugt.Man könnte auch vorher den
Sandstein mit einer Versieglung versehen.Das würde auch
später das Naturdenkmal für nachfolgenden Generationen erhalten.
Nachhaltigkeit und Naturerhaltung ist doch so wichtig.
Im übrigen ist das ablaufende Wasser für den Erhalt
der trockenen Natur Erwünschenswert.

Man könnte auch eine Drohne mit einem Scanner vershen.
Dazu bin ich aber nicht zuständig und wegen Tierschutz
verboten.

Bin auf neue Vorschläge gespannt.




Zuletzt bearbeitet am: 26.01.2021 19:03 von Harri
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 580

26.01.2021 17:56
Ähm, Archimedes funktioniert nur, wenn der Hickelkopf schwimmen würde.
Wenn 1 m^3 Elbsandstein mehr als 1-2 Tonnen wiegt, geht das nicht, auch nicht im Salzwasser.

Unsere Abschätzungen finde ich gut, und freue mich auf weitere Forschungsberichte von Climag

Übrigens musste ich bei all unseren Kommentaren häufiger laut lachen.
Wirklich lustig, wie das Thema hin- und her plätscherte.

Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 679

26.01.2021 16:14
Sag ich doch schon immer, das Maß wird am Bau genommen!

Ja, an die Wasser-Methode hab ich auch schon gedacht. Gut, wir lassen uns überraschen. Es können noch Wetten angenommen werden.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 1117

26.01.2021 16:12
Aber kann so ein Fels umstürzen? Der steht doch schon seit hunderttausenden Jahren im Gleichgewicht. Und selbst ein Orkan kann dem nichts anhaben. Es wird doch eher passieren, dass der mal in zwei oder mehr Teile zerbricht. Siehe Vorfall in den Tissaer Wänden vor einigen Jahren. Diese totale Zerstörung eines Kletterfelsens wurde ja auch hier im Forum erwähnt.
Was mir in diesem Zusammenhang auch noch einfällt ist, dass nicht wenige Felsen innen der blanke Sand sind. Da haben dann die Erstbegeher zu tun, dass sie ihren Ring fest kriegen : Schmilka sowie die unteren Affensteine. Gamrig auch (meine Vermutung) aber eigenartiger Weise nicht Rathen. Hier ist der Sandstein sehr feinkörnig und macht keine Probleme.


Zuletzt bearbeitet am: 26.01.2021 16:24 von mäh1
Climag
Wohnort: JWD
Beiträge: 129

26.01.2021 14:44
...ich gehe am Donnerstag mal hin und vermesse den Hickelkopf so gut es geht, melde mich dann auch hier, aber bitte nicht drängeln der Antwort wegen. Am liebsten wäre ich Archimedes und würde den Stein in ein großes Glas Wassser tauchen...bekomme nur den Schwerlastkran nicht gut positioniert. Und ich höre auch schon wieder die physikalischen Stimmen, dass der Stein ja dann Wasser aufnimmt usw...
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 678

25.01.2021 14:27
Danke Uli für deinen Hinweis, ich hab "noch" gute Augen und gute eigene Bilder. Dein Quader-Ansatz ist leider auch nicht "begehbar".
Übrigens, um das "Raumauge" zu kalibrieren, ein 40'Box-Ctr. steht 12m-hoch auf den IBA-Terrassen.


Zuletzt bearbeitet am: 25.01.2021 14:30 von Maier Klemens
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2732

25.01.2021 13:30
https://www.teufelsturm.de/fotos/anzeige.php?fotonr=104&thumb=no
Das ist weder ein Kegelstumpf noch sind R1 1,5 und R2 0,3.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 677

25.01.2021 12:14
Moin Nordlicht,
die Frage ist halt mit welchen Werten gerechnet wird und welche Werte stimmen auch in Natura! Wie du schon festgestellt hast, ist das Volumen eines "Sektglases" weniger als die Hälfte vom Volumen eines vergleichbaren Zylinders, ok.
Beim Kegelstumpf Höhe = 8 m; Radius1 = 1,5 m; Radius2 = 0,30 m komm ich auf ein Volumen von "23,373" cbm x 2 spez.Gewicht Sandstein = 46,746, also rund 50 to.
Die Frage nach dem Volumen/Gewicht vom Hickelkopf bleibt daher, ohne verlässliche Werte, offen.
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 579

25.01.2021 11:10
Oh klasse, jetzt sind wir auf der Zielgeraden:

2,2 g/cm^3
= 2,2 * 10^-3 kg * (10^2)^3 / m^3
= 2,2 * 10^3 kg/m^3
= 2,2 Tonnen/m^3

Masse Hickelkopf
= Dichte * Volumen = 2,2 * 140 Tonnen = 300 Tonnen

Na, unsere Kletterfelsen bestehen innen wohl mehr aus lockerem Sand und dürften leichter sein, oder?
Passt mit dem Ulrich seinen 250 Tonnen

Das kommt mir hier vor wie Homeschooling
Vielen Dank an alle Beteiligten.


Zuletzt bearbeitet am: 25.01.2021 11:15 von Nordlicht
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 1116

25.01.2021 04:05
http://www.geo4you.de/volumenberechnung/
Die meisten der in Architektur und Hausbau eingesetzten Sandsteine bewegen sich um die Dichte von 2,2 Gramm pro Kubikzentimeter.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 676

24.01.2021 17:17
Ach so, nur mal zu Verbildlichung:
Ein 40' Standard-Boxcontainer hat eine
Länge von 12,03 m
Breite von 2,36 m
Höhe von 2,38 m
Raumvolumen 67,5 cbm
Stell dir nur mal einen 40' Contaiern aufgestellt vor.
Da musst du noch viel dazupacken um auf die 140 cbm zu kommen.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 675

24.01.2021 17:02
Die alte Bezeichnung war "Kelchstein". Ich dachte mehr an Kegelstumpf. Paraboloid passt auch.
Zur Höhe: Es gibt unterschiedlche Angaben, wobei ich zur DAV-Quelle "8 Meter" tendiere, weil die Angaben zugearbeitet wurden. Die Breite oben (Durchmesser) "könnte" 3-4 Meter sein, also mit r 1,5 m ist eher richtig. Das Verhältnis Kopfbreite zu Wurzel ist rund 5 d.h. 300 cm : 5 = 60 cm. Und richtig rund ist der Zapfen auch nicht. Spezifisches Gewicht
Elbsandstein liegt je nach Provenienz zwischen 2 und 2,3, also bei so vielen "Unbekannten" reicht Volumen/Gewicht 1 : 2
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2731

24.01.2021 16:32
Ich glaube ein Paraboloid ist ähnlich ungenau einem Quader mit 3,5 x 4,5 x 10 m. Aber mit 150 m³ ± 15% dürfte das schon passen. Das heißt, so um die 250 t sollten es sein.
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 578

24.01.2021 15:23
Gute Idee:
Du näherst die Form des Hickelkopfes an ein Sektglas an,
aus dem ich dann einen Paraboloid mache mit folgenden aus Bildern abgeschätzten Parametern:

-- Höhe h = 10 m
-- Radius r = 3 m

Volumen V = PI/2 * r^2 * h = 140 m^3

Die Formel ist faszinierend, ist das Volumen doch die Hälfte von dem eines Zylinders.

Wäre alles Wasser, würde der Hickelkopf von der Größenordnung her 140 Tonnen wiegen.
Du schätzt 50 Tonnen - interessant.

Liebe Geologen,
was ist denn nun die Dichte vom Elbsandstein nahe des Hickelkopfes?
Mit Sicherheit wird es auch eine Abschlussarbeit mit der geschätzten Masse geben.

Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 674

24.01.2021 13:47
Moin Nordlicht,
im weitesten Sinn nach R.L. "könnte" man den Hickelkopf mit einem Sektglas vergleichen. Um das Gewicht/Volumen zu berechnen braucht man halt die Abmessungen. Soweit die Theorie. Ich hab ein Belastungsversuch mit einem Sektglas 0,1 l vorgenommen. Dazu hab ich ein Eisengewicht 5 kg auf das Sektglas gestellt. Passiert nix. "Ich denke"....wenn man das Gewicht verdoppelt wird auch noch nix passieren...(?). Nur wenn man die Edelquacke besteigt, denkt man nicht an "Sektgläser" und ist froh, wenn man wieder unten ist! Ich schätze, der Hickelkopf wird so um die 50 Tonnen wiegen, aber die Wurzel ist halt kein reines Quarzglas!
Wie immer.....Angaben ohne Gewähr.
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 577

23.01.2021 13:19
Ja lieber Maier,
wenn ich wenigstens auf einem Schiff nach dem ausgiebigen Ausguckhalten
eine Treppe wegen Schwell und Betrunkenheit heruntergefallen wäre ...

Ja, den Hinkelstein habe ich schon gesehen.
Das war einer der Momente, in denen man seinen Augen nicht traut.

Sorry, ich wollte Dich nur zu erweiterten Gedanken animieren.
So sitze ich nun am Schreibtisch
und hoffe, dass ganz viele Schreiberlinge froh und munter im Gebirge unterwegs sind.
Grüßt mir die Gibbl samt Landschaft
P.S.: Das letzte Bild bei TT stammt vom 24.08.2018

Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 673

15.01.2021 15:20
moin Nordlicht,
wenn es so einfach wäre, hätte ich nicht die Frage gestellt!
Und je nach spezifischem Gewicht des Sandsteins (trocken) macht das ein Vielfaches der Tönnges aus. Hast du den Hickelkopf schon in "Natura" gesehen?

Dacht du wärst aus dem "Ausguck" gefallen , aber Rand- und Leistensteine sind auch nicht zu unterschätzen. Das sieht man wie "wenig" Sturz es braucht um die morschen Knochen zu zerlegen. Gute Besserung
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 576

11.01.2021 14:20
Lieber Harri,
man wächst mit seinen Aufgaben

Und früher war man jünger, lach.
Jedoch kann man im Alter auch wieder fit bzw. fitter werden,
körperlich, geistig und charakterlich.
täglich in vielen kleinsten Schritten.

Nachtrag: Also das sage ich mir selber immer ...


Zuletzt bearbeitet am: 11.01.2021 14:22 von Nordlicht
Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 262

09.01.2021 16:28
Wenn ich so zurück denke muß ich sagen,das der Zusammenhalt
durch Hüttenbesuche in einem Club besser gestaltet ist als wenn man sich da raushält.Man ging ja auch nicht immer alle gemeinsam zu klettern.
Die Hüttenabende mit Lagerfeuer machten nicht nur den
Erwachsenen Spaß.Arbeitseinsätze in den Hütten und Wanderwege
wurden gut organisiert.D.h.Ziele wurden aufgezeichnet und
meist erfolgreich erreicht.
Dafür haben wir uns aber in der Woche nach der Arbeit in den einzelnen Seilschaften getroffen.
Mit dem Trabi waren wir schnell am Fels.Als Dresdner sind
wir natürlich nicht bis nach Schandau gekommen.
Als Jugendlicher wurde am Samstag nach der Schule ab Gruna mit dem Fahrad nach Rathen gefahren.Mit einer Stepdecke
Seil,Karabiner,einigen Schlingen sowie Kaltverpflegung
wurden bis Sonntag Gipfel nach Ansicht geklettert.
Wir hatten nur einen Fehrmann von 1923 zu Verfügung.
Im übrigen hatte man noch keine Patten und mußten also
Barfuß gehen.Sonntag waren die Füße sehr ramponiert.
Wir waren aber glücklich und zufrieden und haben den
Grundstein für später schwierige und ungesicherte Wege
gelegt.

Heute frage ich mich wie wir das alles unter einen Hut
bekommen haben.





ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 270

09.01.2021 15:30
Wege spulen, oder max. Meter pro Stunde in adäquater Schwierigkeit.

 


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