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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 1075

03.12.2019 19:38
Ja Frido Danke für den Link. Euch allen eine schöne Adventszeit 🕯......
Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 241

02.12.2019 21:55
Nordlicht:
Der Titel" Abenteurer hinter der Mauer"sagt dir,das es Wessis
waren , welche die Dokus zusammenschusterten.
Als ich auf der Sportschule (Versuchsperson für ausländische Sportmediziner) war,wurde mir klar,wie es mit
den Amateursportlern getrieben wurde.
Wenn die einzelnen Betriebe nicht wären,käme es wahrscheinlich zu keinem Wettkampf.

Bergsteigen bzw.Klettern war in der Volkskammer ein
Fremdwort.Die Körper sollten für die Volkswirtschaft
geschont werden.
Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 240

02.12.2019 21:41
FlG:
Ich glaube ab 80 werden woll kaum Kletterer in Meisterwegen zu
finden sein.

Eine wunderschöne Advendszeit wünscht Harri
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 549

02.12.2019 13:39
Die historischen Aufnahmen waren aber klasse. Insbesondere die Sicherungstechniken. Mal was anderes als Sporthängen oder Bohrhaken/Ringe klinken. Vielen Dank für den Link

Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 548

02.12.2019 13:37
Ich verstehe nicht, wie man die Gesteinsarten miteinander verwechseln kann. Oder die Landschaften. Was hat das Flachland mit 4000 m Höhe zu tun? Und wie kann man die Westalpen mit dem Himalaya verwechseln, jetzt unabhängig von der Doku? Bei jeder neuen Sportart muss man sich wieder neues Fachwissen aneignen, meiner Ansicht nach, und das am besten bei Einheimischen, die das von Generation zu Generation weiterreichen und mehren.

Wenn ich Englisch gelernt habe, kann ich damit in Frankreich nur wenig anfangen. Und wenn ich Chinesisch sprechen kann, hilft mir das in Japan auch nicht viel weiter, oder?

Frido
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden
Beiträge: 148

30.11.2019 17:54
Der Name der Sendung ist zwar fragwürdig aber besonders die ersten 8min sind sehr sehenswert...

Große Freiheit DDR: Abenteurer hinter der Mauer

https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/grosse-freiheit-ddr-abenteurer-hinter-der-mauer-100.html



Zuletzt bearbeitet am: 30.11.2019 17:54 von Frido
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 547

29.11.2019 20:58
Oh, vielen Dank lieber Matthias.
VG Harald
Mr.Blonde
Beiträge: 22

29.11.2019 20:22
"Die im SZ-Artikel skizzierten Ideen sind aus Sicht der NPV allerdings Unfug, dort favorisiert man ein zeitlich begrenztes (aber totales) Verbot des Freiübernachtens, also z. B. vom 1.2. bis 31.8. eines jeden Jahres."

Und etwas anderes ist mEn schlichtweg auch nicht zielführend. Was sind die Alternativen?

An die Vernunft appellieren? Mindestens ein Großteil der im Gebirge anwesenden Personen interessiert sich einen Furz für Pressemitteilungen und Verlautbarungen der Nationalparkverwaltung.

Das persönliche Gespräch suchen? Mit Verlaub, die einzigen Verfechter des offenen Feuers, welche mir persönlich unterkamen, waren alteingesessene Sachsen. "Jahrzehntelang hat das funktioniert, gugge ma was zu DDR-Zeiten hier los war! Un' is alles tot oder was? Schwachsinn!" Argumente dringen bei solchen gar nicht durch.

Schwarmintelligenz? Allein dieses Jahr musste ich leider zwei mal eklatant die Fassung verlieren (Papst, Bielatal) weil ich aufgrund des SCHEIß-GHETTOBLASTERS der nebenstehenden Pfosten meinen Vor- bzw. Nachsteiger nicht mehr verstanden habe. Ansagen der restlichen, je mind. 10 Seilschaften? Einsicht, dass man doch der einzige Assi ist der so ein Teil mithat? Fehlanzeige.

Und wenn man ehrlich ist, lassen sich all diese Punkte auf eigene Erlebnisse in Boofen übertragen. Wenn ich, zugegeben auch mal zu zu später Stunde, schon vor dem Zustieg mitbekomme, ob an einem Gipfel mit Torstein-Ausmaßen noch Platz ist oder nicht...dann läuft etwas gewaltig falsch.
Matthias Großer
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 219

29.11.2019 17:31
Boofenthematik und Nachtrag zu meinem Beitrag.

Vom 1. Mai 2017 bis 31.10.2017 hat die Nationalparkwacht in 20 zugelassenen Boofen 6308 Boofer gezählt, daraus wurde statistisch auf 13678 Boofer in den 58 zugelassenen Boofen hochgerechnet.

Weiterhin wurden in 7 nicht zugelassen Boofen 392 Boofer gezählt. Daraus wurde mittels Intervallschätzung bei ca. 146 illegalen Boofen auf 7542 Boofer geschlossen.

Macht also für die Saison 2017 (wohlgemerkt nicht fürs Jahr) die schon erwähnten 21.220 Übernachtungs"gäste".

An der Hochrechnung von 6308 auf 13678 Leuten gibt es aufgrund der guten Datenlage aus mathematisch-statistischer Sicht nicht viel zu bemängeln.

Die Intervallschätzung von 392 auf 7542 Leute in den nicht offiziell zugelassenen Boofen ist aber ziemlich spekulativ, was nicht heißt, daß die Zahl falsch sein muß, aber genauso wahrscheinlich könnten es nur halb so viele Leute gewesen sein. Die von der NPV beauftragte Firma selber hat eine Fehlerquote von plus/minus 1300 angegeben.

Gut belegt sind die Rückgänge bei den Bruterfolgen von Wanderfalke, Uhu und Schwarzstorch, wobei die Zahlen in der Böhm. Schweiz stabil geblieben sind. Da sich Wetter und Landschaft beiderseits der Grenze nicht gravierend unterscheiden, bleibt die Übernutzung der sächs. Seite als Hauptursache übrig.

Problem ist dabei weniger die absolute Zahl der Übernachter, als vielmehr deren Verhalten. Das kennen wohl sicherlich viele aus eigenem Erleben: es ist, wieso auch immer, doch recht spät geworden und beim Erreichen der Boofe beinahe dunkel, aber oh Schreck, die Boofe ist schon belegt. Also wird unter Getöse, Unmutsbekundungen und mit hellen Lampen ein Ausweichquartier gesucht. Und das an vielen Stellen im Gebirge. Was Wunder, wenn die Tierwelt da Kummer hat.

Druck gibt es auch von Seiten Landrat und Kommunen, das hat seinen Grund in den horrenden Kosten für die Feuerwehreinsätze des Jahres 2017.

Nun ist es für den einzelnen Ranger leider wenig praktikabel zwischen Abenteuertourist und Kletterer zu unterscheiden, so wünschenswert das auch wäre.

Die im SZ-Artikel skizzierten Ideen sind aus Sicht der NPV allerdings Unfug, dort favorisiert man ein zeitlich begrenztes (aber totales) Verbot des Freiübernachtens, also z. B. vom 1.2. bis 31.8. eines jeden Jahres.

Bitte beachten: diese Zeitangaben habe ich als nur Beispiel gewählt, mit welchen Daten die NPV jongliert, entzieht sich meiner Kenntnis.

Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 546

29.11.2019 00:41
Ich kriegen auch PN?

Aber eigentlich möchte ich das nicht weiterlesen.
Ich fühle mich, als ob ich im falschen Film bin.

Wie auch immer.
Ich wünsche Euch einen besinnlichen ersten Advent.
Also einen Advent mit Besinnung

Mr.Blonde
Beiträge: 21

28.11.2019 19:24
Wie das hier funktioniert...

Ich zitiere mal den wesentlichen Punkt und würde das gerne als Auftakt einer Diskussion verstehen:

"Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft [...] erwägt, das Boofen weiter zu reglementieren. Erste Details sickerten jetzt durch.

Demnach gibt es Ideen für sogenannte Boof-Tickets. Diese sollen personalisiert werden, Datum und Ort der Boofe enthalten. Darüber hinaus müsste das Boofen angemeldet werden und der Anmelder dann auch eine Haftpflichtversicherung abschließen. Hintergrund ist offenbar, dass das Übernachten im Freien offenbar unter bestimmten Personengruppen ein Trend geworden ist. Und deshalb sieht die Nationalparkverwaltung auch den Schutzzweck nicht mehr gewährleistet. "

a) Wer ist an diesem Prozess beteiligt? Nur das Ministerium? Ich meinte auch mal was von einer Mitarbeit des SBB gehört zu haben.

b) Sind alle Beteiligten auch nüchtern der gefestigten Meinung, dass das auch nur im Ansatz dursetzbar ist? Selbst wenn der Zweck einer Abschreckung von weit hergereisten Boofentouristen greift und die Personaldecke derart aufgestockt wird, eine sinnvolle Dichte an Kontrollen zu gewährleisten: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mehrzahl der heimischen Kletterer künftig seine amtliche Schlafkarte inkl. Lichtbildausweis und Versicherungsnachweis mit sich führt. Was dann? Bußgelder in ernstzunehmender Höhe? Ist das dann eine illegale Übernachtung? Trotz ausgewiesener Boofe?

Mir geht es hierbei in keinster Weise um die persönliche Diskreditierung einzelner Beteiligter, ich will in dieser Angelegenheit nicht in ihrer Haut stecken. Sondern darum:

Weiß jemand ob der medial wiedergegebene Inhalt den tatsächlichen Überlegungen entspricht?
Gab es in der Vergangenheit schon mal vielversprechende Diskussionen oder Ideen, die man, statt dieser den Leser recht ratlos zurücklassenden Gedanken, wieder aufgreifen könnte?

Viele Grüße
knittel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: im Pilatusland
Beiträge: 698

28.11.2019 11:52
"Blondi" guggst du PN
Mr.Blonde
Beiträge: 20

26.11.2019 23:58
Freundschaft.

Hat jemand ein Abo und kann in ein paar Sätzen berichten, was es hier Neues gibt?

https://www.saechsische.de/plus/boofen-uebernachtung-saechsische-schweiz-nationalpark-5142397.html



Zuletzt bearbeitet am: 26.11.2019 23:59 von Mr.Blonde
Bergpirat
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 59

26.11.2019 14:38
Falkenstein Westkante (direkte?) UH
Schwager UH
Brückenturm Helge?
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 815

26.11.2019 08:34
Dolch: Bei Güllichs Solo bis zum Ring war eigentlich nur der Solo-Abstieg neu, denn alle Begeher bis mindestens Mitte der 70er Jahre, die keine Schwebe verwendeten (also auch der Erstbegeher), kletterteten das quasi auch free-solo bis zum Ring. Der Quergang lässt sich ganz gut selbstsichern (früher Dauerschlinge) und danach ist das Seil ohnehin nur noch (extrem) hinderlich.

Zuletzt bearbeitet am: 26.11.2019 08:35 von Fleischgewordene Löschtaste
Schnapser
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 87

25.11.2019 11:13
Rossi berichtete mir mal von einer Solobegehung am Dolch, aber soweit ich mich erinnere mit Selbstsicherung.

Zuletzt bearbeitet am: 25.11.2019 11:14 von Schnapser
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 814

25.11.2019 10:21
"Rohnspitze/Dolch (Güllich)"

Aber nur bis zum Ring (und wieder runter). Von der Sicherung abgesehen ist die Hangel übrigens nicht die Hauptschwierigkeit des Dolches. Der heutzutage kaum noch gekletterte Quergang ist m.E. deutlich schwieriger.
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2691

25.11.2019 09:16
Das eine Foto Hoher Torstein Herbstweg dürfte der Freie Turm sein.
kletterfranz
Beiträge: 9

25.11.2019 01:18
Wenigste Begehungen: Wahrscheinlich Wolfsturm Talseite, aber nur eine Vermutung (dazu siehe Link).

Ganz interessante Seite mit schönen Aufnahmen zu den Meisterwegen: http://stara.emontana.cz/lezeni-sasko-meisterwegy/
Matthias
Wohnort: Dresden
Beiträge: 30

24.11.2019 21:12
Rohnspitze/Dolch (Güllich)

 


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