www.teufelsturm.de
Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
[Benutzer Login]
- Startseite
- Neuigkeiten
  - Archiv
- Fotos
  - Galerie
  - Suchen
  - Beitragen
- Wege
  - Suchen
  - Eintragen
  - nR
- Gipfel
  - Suchen
- Gebiete
- Sperrungen
- Kletter-Knigge
- Kletterführer
- Ausrüstung
- Johanniswacht
- Forum
- Links
- Benutzer
  - Login
  - Anlegen
  - Top 20
  - Treffen
- Wetter
- Kontakt

Anzeige:


Petzl - GriGri 2 - Sicherungsger  59.46€
15% Rabatt
(Bergfreunde.de Shop)

Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 460

18.11.2017 00:00
Liebe sächsische Bergfilmfreunde,

würde ich mich mit Grödeln und Zimmermannshammer bewaffnet, in Bermudashorts und Pullunder gewandet an einem mittelschwierigen Eisfall zu schaffen machen, würde jeder Zuschauer an meinem Verstand zweifeln und mitleidig den Kopf schütteln. Wenn sich aber eine junge Frau aus Übersee in knöchelfreien Schuhchen, hochgekrempelter Freizeithose und Spaghettiträgerhemdchen in ein sächsisches Schulterrissdach wirft und dort sinnlose kamasutrische Verrenkungen mit blutigen Knöcheln zu aufgesetztem Lächeln vorführt, dann kommt das Filmteam des MDR und gebärdet sich, als würde die 1. Rollstuhl-free-solo-Begehung des Schwager-Talwegs dokumentiert.
Und die Sachkunde des sächsischen Bergsichtenpublikums reicht wahrscheinlich nur zu Beifall und Begeisterung, nicht zum Auslachen und Bemitleiden.
Zu DDR-Zeiten gab es weniger Möglichkeiten, sich gymnastische Vorführungen leicht bekleideter Weibchen per Film rein zu ziehen. Da konnte man zur Not solche „Bergfilmchen“ mitnehmen, aber heutzutage? Haben die sächsischen Kletterhinterwäldler noch nicht bemerkt, dass sowas jetzt besser auf youporn konsumiert werden kann?

Verständnislose Grüße auch an das BIWAK-Team unter Thorsten Uhse-Kutschke von eurer Löschtaste
Flocki
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 144

15.11.2017 20:00
Am 15.11.2017 war die Straße zur Ottomühle bereits vor dem Parkplatz (gegenüber den Herkulessäulen) voll gesperrt. Es wird eine neue Straßendecke aufgezogen. Lt. Rücksprache mit den Bauarbeitern bleibt die Straße mindestens bis einschließlich 17.11.2017 gesperrt.
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 234

14.11.2017 07:18
Nein Schober, deinen Fall meinte ich nicht und er zeigt ja, wie es schnell, unkompliziert und in deinem Sinne laufen kann.
2mas
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden
Beiträge: 61

13.11.2017 18:36
Der Basteifelsen bekommt eine schwebend gelagerte Aussichtspattform.
http://www.spiegel.de/reise/deutschland/bastei-aussicht-in-sachsen-neue-aussichtsplattform-a-1177780.html
Der Schober
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: http://schwindelfrei.info
Beiträge: 959

13.11.2017 17:05
@Stefan F: Meinst du in meinem Fall? Da habe ich mit AZ kommuniziert, wir sind sehr schnell zu einem Ergebnis gekommen und wie ich gerade gesehen habe, ist der nR-Antrag sogar schon angenommen...

Zuletzt bearbeitet am: 13.11.2017 17:05 von Der Schober
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 844

13.11.2017 15:20
Die Meinung von Ulli und natürlich Schober kann ich ja auch nachvollziehen. Trotzdem wäre es schön wenn von Seiten der Kletterführerautoren die Beweggründe für ihre Totenkopfeinstufung erklärt würden . Das ist ja schließlich der Grund warum der arme D.G. seine Anträge verfasst hat .
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 233

13.11.2017 15:18
Auch in diesem Fall wäre man schneller zum Ergebnis gekommen, wenn man einfach mal den persönlichen Kontakt, in dem Fall zur AGnR, gesucht hätte. Auch dort sitzen Menschen, mit Verstand die sich der Probleme unkompliziert annehmen.
Der Schober
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: http://schwindelfrei.info
Beiträge: 958

13.11.2017 12:11
Eine Entscheidung in der Sache ist ja hier gar nicht gegeben, lediglich eine Ablehnung aus formalen Gründen. Ich bin etwas erstaunt, dass versäumt wurde, den Antragsteller hierüber zu informieren, als ich vor kurzem einen (formal nicht 100% korrekten) nR-Anrtrag stellte, kam von AZ sehr schnell eine Antwort mit Angaben zu den formalen Erfordernissen (in dem Falle ein Foto, in dem der genaue Ringstandort markiert ist).
Ich spekuliere mal, dass D. Grahl aufgrund der viele Jahre zurück liegenden Begehung keine genauen Angaben machen konnte, was einen korrekten und sinnvoll zu bearbeitenden Antrag von vorne herein unmöglich macht.


Zuletzt bearbeitet am: 13.11.2017 12:11 von Der Schober
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2592

12.11.2017 22:23
Blödsinn. Weil - aus welchen Gründen auch immer - jemand glaubt einer (unerklärlichen) Fehleinschätzung folgen zu müssen ist ja noch lange nicht ein realer Grund gegeben.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 843

12.11.2017 17:39
Hier ist auch im Zuge der Johanniswachtdiskussion (nicht nur dort ) schon öfters darüber geschrieben worden dass Erstbegeher gegen die nächträgliche Aufrüstung ihrer Wege mit n.R. waren . Sie wollten ihren Weg also im originalen Zustand erhalten . Dieser Wille wurde ganz überwiegend auch akzeptiert. Im Fall von Dieter Grahl wurde der Wille und das fundamentale Mitspracherecht des Erstbegehers aber nicht respektiert . Mag sein dass er seine Gedanken mißverständlich formuliert hat . Trotzdem hätte man - so wie im Leben allgemein üblich - dem Sinn Dieter Grals Anliegen gemäß entscheiden können . Für mich ist das eine Frage wie man miteinander umgeht . Da könnte ruhig nachgebessert werden .
Holger May
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Berlin
Beiträge: 77

11.11.2017 08:07
nachzulesen in t. hepp + t. ballenberger "wolfgang güllich - klettern heißt frei sein" ab seite 39 ...
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 842

10.11.2017 20:27
http://bergsteigerbund.de/2015/wp-content/uploads/2017/09/AntragMV_DieterGrahl_2.pdf
Ich wollte euch gleich den ganzen Antrag von Dieter Grahl hier reinkopieren was aber leider nicht geht . Da stehen so Sätze drin wie " es geht darum dass die Familie wieder heil und gesund nach Hause kommt " . Lol
Ja der Löschi hat leider wie immer recht , ich möchte nicht wissen wieviel Flaschen guten Meißner Weines der Dieter intus hatte als er seinen Antrag verfasst hat . Und das ganze wegen eines irrtümlich vergebenen Totenkopfes ,ich hau mich weg ......😂😂😂
Was MK zu WoGü's Vita hier beiträgt ist allerliebst
. Herzl Grüße at all incl. Dieter


Zuletzt bearbeitet am: 10.11.2017 20:35 von mäh1
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2591

10.11.2017 19:52
Wie an Scherge Neuer Talweg ein Totenkopf gekommen ist dürfte ein Geheimnis des Autors bleiben. Ich habe den Weg vor zwei Jahren gemacht und als ganz normal empfunden.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 493

10.11.2017 17:10
Eigenverantwortung, Garantenstellung, stillschweigender Haftungsausschluß, keine Verkehrssicherungspflicht in der freien Natur...????

Vom DAV gabe es mal eine ganz gut aufbereitet Broschüre:
Leitfaden Recht zum Klettern in der Natur

Wissen ist Macht - nix wissen macht nichts....

Güllich Routen Auswahl
"1978"
Herrenpartie,Zentrale Südwand - Höllenhund
Kürzester Aufstieg 7.Beg. Goldstein
"1979"
Gedenkweg 67 - Schwarzes Horn
Dir. Ostwand - Heringstein
Wand der Abendröte - Nonnengärtner
Nonplusultra 4.Beg. - Mittler Torstein
Nordwand 6.Beg. - Schwager
Optimum - Frienstein
1000-Mark-Wand 3.Beg.- Pfaffenschluchtspitze
Teamwork 3.Beg. - Sommerwand
Werners Project (N) - Affenhorn
Direkte Superlative 4.Beg. - Wehlturm
"1982"
Turnübung 2.Beg. - Ostervorturm
Dir.Feuerwand 2.Beg. - Freier Turm
Seifenblase 3.Beg. - Falkenstein
Dir.Wand der Abendröte 4.Beg. - Nonnengärtner
Ausflug ins Nirwana 3.Beg. - Friensteinwarte
Utopie 3.Beg. - Peterskirche
Schallmauer 4.Beg. - Amselspitze

usw. wie immer...ohne Gewähr


Zuletzt bearbeitet am: 10.11.2017 17:13 von Maier Klemens
Fred.Kastano
Beiträge: 11

10.11.2017 16:39
@mäh1
D.G. hat in seinem Antrag (in der Nachfragerunde) erwähnt, dass "Übersicherheitsdenken" nicht der Gedanke dieses Antrags ist. Die Kletterregeln geben im Übrigen keine Auskunft darüber, wann ein Weg "zu schlecht" abgesichert ist. Das mögen wir gut finden. Macht es doch einen großen Teil unserer Kletterkultur aus. Das stellt er aber auch nicht zur Diskussion.


D.G. hatte ja eigentlich zwei Anträge gestellt, den ersten dann aber zurückgezogen. Ich hatte D.G. vor der JHV ein wenig zu seinen Anträgen befragt: Im Wesentlichen sind seine Anträge aus dem (für ihn) Problem erwachsen, dass er eine Erstbegehung (Scherge, Neuer Talweg) gemacht hat, keine Ringe geschlagen hat und nun aber der Meinung ist, dass dies ein Fehler war, der Weg zu gefährlich ist. In einem Klefü ist der Weg wohl mit einem Totenkopf gekennzeichnet.
Nun hat er einen Antrag bei der nR gestellt, der aber nicht behandelt, sondern aus formalen Gründen abgelehnt wurde. So steht es im 1. Antrag drin. Und das und die fehlende Kommunikation zwischen nR und ihm haben ihn augenscheinlich zu seinen Anträgen bewogen.
Fred.Kastano
Beiträge: 10

10.11.2017 16:34
@Matthias
Aber wird nicht der GF durch den Vorstand eingesetzt und ist somit eigentlich eher eine Handpuppe desselben...?
Ich gebe zu, ich habe keine Ahnung, wie da die Machtverhältnisse aussehen. Ich muss die Leute nach ihrer Arbeit, nach ihren Worten und Taten beurteilen. Ob sie ferngesteuert werden – wie du dem Vorstand unterstellst – kann ich zumindest nicht beurteilen. Wenn du das offensichtlich kannst, interessieren mich da die Fakten. Nur so kann ich mich deinem Urteil anschließen, oder eben auch nicht.
Matthias Großer
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 172

10.11.2017 15:23
@Fred.Kastano:
Wenn man in diesem Vorstand nicht nur Handpuppe des Geschäftsführers sein möchte, muß viel Zeit investiert werden, ich würde den Bedarf auf ca. 20 Wochenstunden schätzen. Das es auch mit weniger geht, beweist Bergfreund Kallweit, aber das ist nicht mein Anspruch.
Und 20 Wochenstunden ist mehr, als ich mir leisten kann und will. Also habe ich meine Hand nicht gehoben.

Helge
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 892

10.11.2017 14:51
Der Verursacher "schlechter" (im Sinne von unzureichender) Absicherung ist in >99% der Fälle niemand anderes als der jeweilige Begeher des Weges. Dieser kann sich von mir aus auch gerne selbst verklagen nachdem er sich als unfähig erwiesen hat, eine für die konkrete Situation und seine Kletterfähigkeiten angemessene Absicherung herzustellen.
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2590

10.11.2017 14:28
Derartige Schilder sind in unserem Rechtsstaat ohne rechtliche Wirkung.
Der Schritt vom Beklagen der ungenügenden Sicherung zum Verklagen des Verursachers dürfte ein kleiner sein. Pit Schubert hat das schon vor Jahren prognostiziert. Dass es noch nicht eingetroffen ist verwundert.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 841

10.11.2017 14:03
Ah , Danke für die Korrektur der Zeitangabe von WoGü's tollen Abenteuern im Elbsandsteingebirge . Das war ja viel eher und ist daher noch höher zu bewerten . Wikipedia schweigt sich übrigens zu seinen Taten im Elbsandsteingebirge aus , das könnte mal nachgetragen werden .

- Was Löschi hier mit seiner guten Analyse zu D.G. schreibt möchte ich (darf ich das überhaupt?) noch um ein paar Gedanken ergänzen : D.G. hat hier ohne Not die Welt der Rechtswissenschaften ins Spiel gebracht und da denke ich dass der Tag nicht mehr fern ist , wo Erstbegeher oder auch Kletterer allgemein sich vor Gericht für ihre Taten rechtfertigen müssen . Das in unserem Rechtssystem Derjenige gewinnt der sich die beste Anwaltskanzlei leisten kann , dürfte allgemeinverständlich sein . Mal sehen wie das hier weiter geht . Stellen dann die Erstbeher am Einstieg Warnschilder auf ala " Klettern auf eigene Gefahr, wir übernehmen keine Haftung bzw. Schadenersatz " ?


Zuletzt bearbeitet am: 10.11.2017 14:08 von mäh1

 


Die nächsten Forum Einträge


Benutzer-ID:
Passwort:
Beitrag:

[Smileys]


Copyright © 1999-2014 by Andreas Lein, letzte Änderung: 21.Oct 2016