Teufelsturm.de - Klettern im Elbsandsteingebirge

Weinertwand [* VIIa (VIIc)]

Vexierturm, Rathener Gebiet

Benutzer

Kommentar

Bewertung

Risspisser


17.03.2012 15:51
Nach dem 2. Ring ca. 5m gerade hoch und dann am Band etwas nach links queren und dann weiter nach oben ging gut. Nach dem 2. Ring gibt es wenig 100%ige Schlingenmöglichkeiten. ++ (sehr gut)
Enrico Morelli
Authentifizierter Benutzer


26.09.2011 16:27
Kraft und Ausdauer braucht man in dieser langen Wand nicht, denn Ruhepunkte auf großen Tritten gibt es genug, die Sicherungsabstände sind bis zum ersten Ring dürftig und vom zweiten Ring zum Gipfel sehr weit auseinander, wie bereits von anderen beschrieben, sollte man hier den Schwierigkeitsgrad sicher beherrschen, die Gesteinsqualität ist im oberen Bereich leider nicht so gut, gerade vom zweiten Ring bis zum Gipfel braucht der Vorsteiger eine gute Übersicht und Wegfindung - DER Klassiker in diesem Bereich für mich! ++ (sehr gut)
awertyp


22.05.2009 23:57
Imposanter Weg in einer imposanten Wand - bestes Gestein, da top verfestigt. Fester griffreich strukturierter Fels teils leicht reibig mit durchgehend gleichbleibender Schwierigkeit und sehr guter Absicherung. Kraftausdauer gefragt - ein Bergfahrterlebniss der besonderen Art!!! Im Original zum 1.R liegen an der Kante in kurzen Abständen verwertbare Platten- und SU Schlingen. U-Stelle hufschwer aber gut umgehbar über die Amselseekante - hier gute Knotenstelle und Ring der Kante beides weit verlängern - queren zum 2R. Nachholen! Vom 2.R leicht links in das extrem griffreiche Wandstück einsteigen, nach ca. 3m wieder nach rechts (hier erster guter Knoten), dann gerade - immer den Ring im Rücken - an durchweg guten Griffen und sehr gut legbaren Platten- und vorallem Knotenschlingen weit nach oben zum 3.R am Beginn der Verschneidung. Nachholen! Die Verschneidung mit vielen Knotenschlingen bis zum Ende hoch! Bei einsetzendem Riss top Knoten weit verlängern und ab nach links in den Quergang zur Mulde! Hier zwei kleine SUen, sauber treten und in immer leichter werdendem Gelände zum Gipfel!!! Absolut empfehlenswerte Tour für alle die sich im VII.Grad zu Hause fühlen. +++ (Herausragend)
Der Physiker
Authentifizierter Benutzer


15.09.2008 22:12
Einer der besten Wege im ganzen Elbi. Ich habe mit viel mehr Bruch u. Sand gerechnet. Besonders schön in der vormittäglichen Sonne. Ich bin in ganz leichten Rechtsbogen vom 2. zum 3. Ring mit 5 ordentlichen Schlingen. +++ (Herausragend)
Maik


14.09.2008 20:42
Perfekter Weg. Bis 1. Ring leichter mit nur wenigen Schlingen. Überm 1. Ring 2 züge schwerer dann Liegend zum 2.Ring. ab dort gleichbleibende Schwierigkeit zum 3. Ring. Weniger schwer z.G.(VI). weniger sandig als erwartet. Muss man gemacht haben. +++ (Herausragend)
Harri
Wohnort: Schwaben


27.04.2008 21:18
In den frühen 60gern gab es vier Varianten.Zuerst war der Quergang vom 1.-2.Ring.Dannach kletterte ich vom 1.Ring den Quergang und die Kante zum 3.Ring.Anschließend hat Peter Jacob mit mir die Ausstiegsvariante (vom 3.Ring nach recht an die Kante)durchstiegen.1964 hat Dieter Scholz mit mir die Einstiegsvariante zum 1.Ring geklettert. 1977 hat Horst Umlauf die gesamte herrliche Amselseekante durchstiegen. Durch das Erstbegeherrecht haben wir unsere Varianten für diesen herrlichen Weg abgetreten. Also sind einige Varianten für VIIa-b Kletterer gut gesichert möglich. (Normal)
CrazyStoneChris
Wohnort: Struppen


31.05.2006 10:03
Leider schreibt der Heini: vom zweiten R erst gerade und dann rechts haltend zum dritten R... und dann kommt man direkt in die Amselseekante hinein. Abgelatschte Stellen und die Beschreibung im Klefü lassen einen im Glauben, richtig in der Weinertwand zu sein.. + (gut)
hk


24.10.2005 13:19
Bis zum 1. Ring 2-3 Schlingen an ca. 2 Finger starken Sanduhren (keine schwierige Kletterei), Ring lässt sich gut klinken. Dann 2 schöne Kletterzüge direkt am Ring und leicht gelegtes Gelände mit guten Standmöglichkeiten zum 2. Ring (ca. 6 m über 1. Ring). Den Nachsteiger zum 1. Ring holen und weiter. Zuerst gerade an feiner Rissspur (2 Knotenschlingen) und im leichten Linksbogen (3 Plattenschlingen) zu kleinem Bauch. Drüber und im leicht geneigten Gelände zum 3. Ring. Die darauf folgende Verschneidung sandet zwar, bietet aber ausreichend Sicherungsmöglichkeiten. Nach 8 m queren, queren und im geneigten Gelände aussteigen. Langer Ausstieg mit mehreren Sanduhren. Sehr schöne Bergfahrt mit toller Aussicht!! +++ (Herausragend)
Claudius Lein
Co-Administrator
Authentifizierter Benutzer


27.05.2005 18:14
Anspruchsvolle geniale Bergtour! Von der Schartenschlucht zu Absatz (1. Schlinge) klettert sich gut (top verfestigt - nix Sand), ein paar mittelmäßige Schlingen liegen noch bis zu dem Band unterm 1.R. Hab am 1.R nachgeholt, denn am 2.R is auch blöd (@ E_KVB), weil dem 2.R erst mal keine Schlingen kommen. Ohne Unterstützung ist mal zwei drei Züge bis zum 2.R kniffelig/reibig. Bin dann ziemlich direkt überm 2.R hoch, nach 5-6m kleiner Knoten und Fusselbandschlinge, dann kann man etwas rechts eine Platte abbinden (alles noch nich die 100%ig Schlinge). Dann aber wieder ab nach LINKS und nich nach rechts verleiten lassen - sonst kommt man in die Amselseekante und versteigt sich übel! Im (weiten) Linksbogen geht gut, dann kommt die Platte (siehe Jörg_BFH) - kann man aber gut verspannen mit zwei Bandschlingen, Knoten gleich noch 2m weiter. Dann legts sich und man is schon am 3.R.: Nachholen! Die Verschneidung geht gut (einige Knoten 6mm, Kevlar), zur Mulde an Platten queren, schön verlängern! Rechts (etwas oberhalb) der Mulde SU, hab ich übersehen, aber klettert sich auch gut. Alles in allem sollte man sich im Vorstieg sicher sein, vor allem zw. dem 2. und 3.R, wo man doch ganz schön nach der besten Linie suchen muss, weil praktisch die ganze Wand "geklettert" aussieht und die Absicherung sehr klassisch ist! ++ (sehr gut)
Karl-Reinhart Löwel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: auf Asylsuche


06.11.2001 20:14
Aktuelle Info: Wir haben am 6.11.01 weiteren Sandsteinverfestiger aufgebracht: Einstiegskante bis zum 1. Ring, Zone bis 2 m über dem 1. Ring direkt, Umgehungsmöglichkeit zum 2. Ring rechts an der Kante komplett bis zum Ring der "Amselseekante" rechts vom 2. Ring der Weinertwand. Damit dürfte ein weiters Austrampeln erst mal gebremst sein. ++ (sehr gut)
JörgBFH
Moderator
Authentifizierter Benutzer


15.08.2001 23:02
Habe es nach ca. 10 Jahren wiedermal gemacht. Ich finde, daß die Abnutzung nicht so stark vorangeschritten ist, wie an der Amselseekante. Erfreulicherweise steckt der 1. Ring jetzt rechts am Bauch (früher auf dem Band darunter), sodaß die einzige schwere Stelle locker zu machen ist. Die Plattenschlingen zw. 2.u.3.Ring fand ich nicht ganz so toll (die erste gute nach ca. 12m als Knoten zw. 2 waager. Platten) - dann noch ne gute SU vorm 3. Ring im easy Gelände. Nach 3. Ring ziemlich sandig, aber an genau den richtigen Stellen mit Verfestiger behandelt. Sehr schöne klassische Unternehmung. Wenn man sich ím 7er Bereich sicher bewegen kann, höchster Genuß !! ++ (sehr gut)
E_KVB


29.06.2001 12:42
der weg zum ersten ring ist zwar leicht, aber nicht so toll abzusichern. wer o.u. klettern will, sollte erst am zweiten ring nachholen, man steht sich dort sonst so im weg rum.(wer rechts quert, sollte nicht o.u. einschreiben, da VIIa) ab dem 2.ring die helle freude. steil und griffig. in den querbaendern gibt es fast immer gute plattenschlingen. die u-stelle und die ersten meter nach dem 2.ring sind die schluesselstellen. mit etwas moral sieht man hier gut aus-anspruchsvoll. ++ (sehr gut)
Rudolf Bothner
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: in der Hilfsschule


05.05.2001 19:56
Die Vorstiegsbegehung der Weinertwand gehört zu meinen ganz großen Erlebnissen im Gebirge. Die Baustelle ist frei geklettert schwer, aber gut gesichert. Im weiteren Verlauf lassen sich ordentliche Schlingen auch für Nichtsachsen legen. Konzentriertes und vorausschauendes klettern mindert etwaigen Vorstiegsstress. ++ (sehr gut)
Robert Hahn
Authentifizierter Benutzer


03.03.2001 09:14
... ist zwar lange her, aber mir schien die Amselseekante mit Ausstieg Weinertwand (nach dem 5.R lih) schöner/lohnender. Da mir diese Einschätzung angesichts so ost beschworenen "historischen Bedeutung" der Weinertwand Bauchschmerzen macht, werd' ich wohl beide nochmal klettern müssen. (Normal)
Karl-Reinhart Löwel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: auf Asylsuche


03.03.2001 08:57
Ich habe den Weg 1971 erstmals geklettert. Damals war es sehr schön. Leider hat der Zustand sehr gelitten. Aber es ist nun mal nicht machbar, alles mit Verfestiger einzupinseln. Die Baustelle geht auch direkt am 1. Ring zu überklettern. Dann ist es VII b. Die Umgehung rechts an der Kante ist VII a. Sehr schöner Ausblick. + (gut)
Enrico Morelli
Authentifizierter Benutzer


02.03.2001 17:32
Dieser Weg ist nach wie vor ein Highlight im Rathener Gebiet. Die Art der Wandkletterei, die Sicherungen, sowie auch die teilweise tragische Geschichte dieser Wand. Die Ringabstände sind sehr weit und nur erfahrene VIIer Vorsteiger sollten sich hier eine tolle Bergfahrt leisten. Im Nachstieg ist es weniger Problematisch und man kann entspannt genießen. .... ++ (sehr gut)
Karl-Reinhart Löwel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: auf Asylsuche


28.02.2001 23:14
Wer den Weg noch aus den Siebziger Jahren kennt, bekommt Haarausfall. Es ist schade, wie die Route zertrampelt wurde. Die Baustelle geht auch gerade zu überklettern, etwa VIIb. + (gut)
JörgB
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden


28.02.2001 23:06
Wohl DIE klassische Wandkletterei im Gebirge. Entsprechend ausgelatscht. Die Baustelle geht auch in einer weiten Rechtsschleife zu umgehen. +++ (Herausragend)
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