Teufelsturm.de - Klettern im Elbsandsteingebirge

Funkenstrecke [** VIIc ]

Amselspitze, Rathener Gebiet

Erstbegeher:Dieter Rülker, H.-J. Melzer
Erstbegehungsdatum:18.06.1977
Wegbeschreibung:Rechts der Südkante Rippenfolge (nR) leicht linkshaltend zum Ende des unteren Querganges des "Schwefelbrüderweges". Diesen (R), oben gerade weiter zum 2. R des "Rengerweges". Diesen z.G.

Benutzer

Kommentar

Bewertung

Uwe H


23.09.2018 20:32
Ich dachte am 3. Ring ist es gelaufen, hatte aber die größten Probleme am überhängenden Risseinstieg. Ist hier schon ganz schön abgeklettert. Dann noch überraschend weit zum Gipfel. Also hier nicht nachzuholen ist sicher nicht empfehlenswert. ++ (sehr gut)
Ulf G
Authentifizierter Benutzer


21.08.2014 17:34
Zweifelsfrei VIIc**. Man kommt gut zum ersten Ring. Dort mal etwas schwerer, aber gut zu klettern. 2 m unter dem zweiten Ring kommt noch eine schwere Stelle, daher alle Schlingen davor legen. Es ist gut abzusichern, aber das Schlingenlegen geht ziemlich auf die Kraft – Ausdauer. „ … mühevoll noch eine einlitzige 5er fädeln“ trifft es ziemlich gut, aber ohne fehlte mir die Moral zm Weiterklettern. Man steht selten gut zwischen den Ringen. Nachholen am letzten Ring (= 2. R. des Rengerweges) ist sinnvoll (meine Schlingen waren da alle). Ab da noch ein guter Knoten zum Einstieg in die Handrissverschneidung und dann ohne Probleme Rengerweg z.G. Ich finde den Weg super aber nicht undbedingt leicht für den angegebenen Grad. +++ (Herausragend)
Flaschi
Gelöschter Benutzer
Benutzer gesperrt


07.06.2011 09:44
"aber die enorme Länge ohne no-hand-rests macht die gerechtfertigte 8a-Bewertung aus." Ich musste nach dem Lesen dieser Worte nochmal nachschauen, ob ich wirklich bei der Funkenstrecke an der Amselspitze bin. Zwischen 1. und 2. R gibt es zwar keinen Nohandrest, aber das Stück ist auch nicht kraftraubend. Am 2. R steht man freihändig bequem und gleich nach dem Überhang ist es entspannte Plattenkletterei (mit Nohandrests, wenn man will). Ein Durchstieg wird bei diesem Aufstieg einzig durch Seilzug behindert. +++ (Herausragend)
ulli treptow


07.06.2011 09:15
schöner Weg, der ab dem 2. R gut sicherbaren Genuß bietet. Ich hatte leider unnötig viel Kraft verbraucht beim Versuch, zw 1. und 2. R was hinter die Schuppen zu legen. Man tut gut daran, die letzten 5-6m zum 2. R einfach durchzuziehen, es kommt keine böse Stelle. Überhaupt erschien mir keine Einzelstelle schwieriger als VIIa, allenfalls VIIb, aber die enorme Länge ohne no-hand-rests macht die gerechtfertigte 8a-Bewertung aus. Durch meinen rp-Durchstieg war ich so ausgelaugt, dass es leider mehr Krampf als plaisir war. Wer es rp macht, sollte vor allem die Riesensanduhr vor dem 1.sowie den 2. und 3. R gut verlängern und mind. 12 Karabinber dabeihaben. Die Ausstiegsriss ist ne griffreiche Verschneidung, man kann, muss aber nicht klemmen. ++ (sehr gut)
Der Physiker
Authentifizierter Benutzer


27.05.2011 00:12
Einer der besten Wege in diesem Grad, Fels nicht brüchig, gute Sicherung,, gerade 60m-Linie. Vor ersten R beliebig viele Schl. Nach dem NR liegt 4 m lang nix sinnvolles (obwohl Spatelspuren Versuche bezeugen, eine Kevlar in ein seichtes Loch zu zwingen), dann hinter der Schuppe eine ringwertige, aber anstrengend zu legende Knoten-Sanduhr (unbedingt legen!). Danach bis zum Finish im schlingenverzehrenden Handriss des Rengerweges ein Feuerwerk, sozusagen eine Funkenstrecke, an ästhetischen Kletterstellen +++ (Herausragend)
Schnapser
Authentifizierter Benutzer


21.05.2007 09:27
Weg mit großartiger steiler Linie ohne bezeichnende HS, aber auch selten Entspannung. Einfach einsteigen, zwischendurch Schlingenlegen nicht vergessen, den Rengerweg-R schön verlängern und die knapp 60m geile Kletterei am Stück genießen!!! +++ (Herausragend)
Schwesterchen


16.04.2007 09:45
ich finde die Funkenstrecke ist sehr gut, wenn man das erste mal Vorsteigt(ziehmlich das erste mal) es ist immer gut gesichert der ring ist ander richtigen stelle. und dann läuft das durch dann kommst du in diesen wahnsinigen geschwindigkeitsrauschrein wo auf einmal alles perfekt läuft... nein es ist ein ECHT GUT GESICHERTER WEG PS.:dies ist mein ernst ++ (sehr gut)
mammut
Authentifizierter Benutzer


15.04.2007 00:14
schon alles gesagt...von mir gibts noch ein sehr gut. schon allein die Linie ist es wert. ++ (sehr gut)
Tillmann Fünfstück


02.04.2007 10:50
Ich fand den WEg nich so berauschend, wie im KLeFÜ angegeben. Das mag aber auch daran liegen, dass ich zwischen den ersten beiden Ringen versäumt habe, gute schlingen zu legen. Dementsprechend hatte ich ein Riesenbammel, kurz vorm 2.Ring abzugehen. Ich war mir da ziemlich sicher, dass das Zeug von vorher gekommen und ich den 1.Ring schön ausgestürzt hätte. Ab diesem 2. Ring fand ich es dann aber sehr genussvoll. + (gut)
Frank
Wohnort: Zittau


21.04.2006 08:16
Zusatz: Achtung zwischen 1 und 2 Ring sauber Schlingen legen: Ca. 4m über 1. Ring knirscht ein Rippenstück verdächtig! +++ (Herausragend)
Karl-Reinhart Löwel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: auf Asylsuche


19.06.2005 17:22
Ich würde mich den Aussagen anschließen, dass man VIIc sicher beherrschen sollte. Trotz der 2 Sterne im Heinicke-KF ist die Tour an den beiden schwierigsten Stellen nicht übersichert. An der beschriebenen Unterbrechungsstelle der Rippen zwischen dem nR und dem "Schwefelbrüderring" liegt eine nicht ganz zuverlässige Knotenschlinge, ein weiter Flug ist möglich. Hangeln muss man bei guter Tritttechnik übrigens in dieser Route eher selten, was auch das Rathener Gestein schonen würde. ++ (sehr gut)
till


17.05.2005 10:40
HS in der vorletzten Rippe vor 2. R: hier entweder mühevoll noch eine einlitzige 5er fädeln oder gleich kurz an kleineren Griffen zur Rippe, die zum 2. R führt. Von dort kurz Untergriffe anhangeln und rest geniessen; auch der Ausstiegsriss klemmt gut und ist außreichend zu sichern. +++ (Herausragend)
HermannL
Wohnort: da heeme


23.09.2004 18:44
Wunderbar luftig und schöner Weg in festem Gestein. Einige Rippen klingen hohl, man kann sie trotzdem ohne Bedenken anhangeln. Bis 1.Ring gute Schlingen, dann kurz schwer, bis man wieder was richtiges zum Hangeln kriegt. Überm 2.Ring kurze schwere Wand, aber wenn man die große (überhängende) Rippe hat, kann einem nur noch die Kraft ausgehen. (keine Angst, hier nicht mehr schwer) +++ (Herausragend)
Karsten
Authentifizierter Benutzer


13.04.2004 09:56
Mit einem kürzeren Seil ist der 3. Ring (2. R der Rengerkante) wohl die beste Möglichkeit zum Nachholen. Achtung! Um den Ring ist das Gestein sternförmig angerissen (Stand 04/04) und der uralte Ring daneben ist nur noch als Anschauungsmaterial zu gebrauchen. Das ist aber auch so ziemlich das Einzige, was ich an dem Weg auszusetzen habe, ansonsten wird herrliche Kletterei an einer beeindruckend steilen und langen Kante geboten. Die Schwierigkeit liegt, wie Joe schon schrieb, vor und nach dem 2. Ring, was aber nicht heißen soll, dass der Rest anspruchslos wäre. Obwohl die Sicherung sehr gut ist (reichlich Schlingen mitnehmen!), sollte man den Grad VIIc sicher beherrschen. Die gelegentlich zu lesende Angabe RP VIIIa (KKF?) ist aber Unfug, da man an allen Ringen des Weges bequem stehen kann. +++ (Herausragend)
André Zimmermann
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: zu Hause


04.04.2004 20:33
zum weg will ich nich mehr verraten als jörg. du solltest aber wissen, dass ein 50m- strick nich bis ganz hoch reicht. ich habe meine sicherungen ein bisschen verlängert und konnte ohne probleme am stück AUSSTEIGEN- MIT EINEM 60-METER- SEIL! lecker weg. +++ (Herausragend)
JörgB
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden


20.10.2001 21:44
Steile, ausgesetzte Kantenkletterei, die bald noch mehr beeindruckt als die Rengerkante. Am 1. R einmal schwer, zwischen 1. u. 2. R anspruchsvoll, mit nur zwei Schlingen. Nach dem 2. R muß man auch noch mal losmachen, sobald man aber die Platten erreicht hat, löst sich der Weg auf. ++ (sehr gut)
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