Teufelsturm.de - Klettern im Elbsandsteingebirge

AW [! IV ]

Bussardturm, Mittlerer, Schmilkaer Gebiet

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Kommentar

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JTr
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Zwischen Daumen und Zeigefinge


13.10.2014 13:01
Es liegen zwei gute dünnere (5-8 mm) Knotenschlingen in der Rissspur. Schulterrissverschneidung mit langem Griff für die rechte Hand und gutem Knieklemmer für links…wirklich Hangeln ist idiotisch. Wenn man Hacke Spitze kann und nicht hangelt und den 10 Meter Langen Griff benutzt geht es für IV anstr. gut. Es gibt immer gute Rastpunkte bzw. steckt man nach ca. 6 Metern im Kamin. Der kurze ausgesetzte Quergang ist durch die Su 5 Meter darunter im Kamin nicht wirklich gesichert und für den Grad kleingriffig. VI ist die Schwierigkeit auf keinen Fall. Ein absolutes "Highlight" genauso wie der Ausstieg des NO Weges am Turm... +++ (Herausragend)
JörgB
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden


05.10.2013 22:14
Anstatt sich an der Hangelrippe zu vergreifen, kann man den Riss auch konsequent auf rechts klettern. Dann ist es zwar Schulterriss pur, aber man hat aber gelegentlich Tritte für den linken Fuß. Für IV ist es aber recht streng. (Normal)
flueggus
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: darheeme


11.08.2009 10:52
Eine Schlinge kann man am Beginn des Risses sogar legen, ob die wirklich hält, sei dahingestellt. Aber von Beginn an zu hangeln, das lässt man im Vorstieg wohl dann doch eher bleiben und wühlt sich mit dem linken Arm mehr oder weniger auf Schulterriss hoch und zieht die scharfe Rippe ab. Weiter oben hat man dann beide Füße und ein Knie im Riss und kann auch die Rippe mit beiden Händen nehmen... Im Vorstieg ist auch nochmal der kurze Quergang zur Ausstiegsrinne interessant, da die letzte Schlinge 5 m weiter unten am südlichen Ende des Kamins liegt und man nicht gerade an Henkeln rüberturnt. + (gut)
Flocki
Authentifizierter Benutzer


11.08.2009 10:43
Schon die Hochachtung vor Jünglings Leistung verbietet es mir das Prädikat "-schlecht" zu geben, obwohl das der Weg von der Sicherung her ist. Auch "normal" würde die herausragende Leistung des Erstbegehers schmälern, zumal seine Schwierigkeitseinstufung (IV) für das Risskletterkönnen der damaligen Generation spricht. Heute ist man schnell geneigt nach einer Höherstufung zu schreien - auch ich würde den Weg mit VI bewerten - aber vielleicht mangelt es uns eher an Mut und Können. Doch zum Detail: Der Kamin des AW von NW her ist häßlich und grün. Leichter und schöner erreicht man den entscheidenden Hangelriss in der Südwestwand, wenn man den Trennkamin zum Hinteren Turm von Südosten her angeht. So kommt man schnell und sauber zum Hangelriss. Hier wurde ich im April diesen Jahres zum "Sackhänger", weil mir sowohl eine sichere Schlinge, als auch der Mut zum Weitergehen fehlten. Nun kam ich über einen anderen Weg z.G. und konnte den Hangelriss des AW wenigstens mit Seil von oben probieren. Man steht linksgängig vor dem Riss. Klemmen ist nicht ... und der Körper geht nicht rein. Also muss man die senkrechte Rissspur anhangeln und den linken Fuß in den Riss stellen. Der rechte Fuß findet hin und wieder kleine Knirpel auf der Wand zum Treten, sonst scheint er nutzlos. Eine Schlinge kommt nicht. Die Moral muss genauso stimmen, wie Arm- und Fingerkraft an der Hangelrissspur. Nach etwa 4m Steilhangel ist die Messe gelesen und die Gefahr in den darunter liegenden Felstrichter zu stürzen vorbei. Der folgende Kamin ist vergleichsweise harmlos, der Rinnenausstieg leicht. Am 30.5.09 hatte der Weg 100.Geburtstag ... und niemand ging hin. Warum wohl, wo doch solche Jubiläumsbesteigungen im Trend liegen und der 30.5. auf ein Wochenende fiel? Ich denke auch das sagt etwas über die Klasse des Weges. + (gut)

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