| Benutzer | Kommentar | Bewertung | André Zimmermann Authentifizierter Benutzer Wohnort: zu Hause
03.04.2026 17:43 | Nachtrag: Vielleicht habt ihr doch Recht und dieses Teil zwischen dem großen Pfeiler ("Vollendete Partie") und meiner Variante geht als "kl. Pfeiler" durch. Wahrscheinlich meint ihr alle dieses Teil und nicht den großen Pfeiler noch weiter links. Dann wäre aber der Weiterweg von dort weg derselbe wie entweder der der "Partie" oder auch (weiter links; Seilzug verursachende SU?) der "Party". Die von mir beschriebene rechte Variante wurde sicher auch schon vor uns begangen und ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass sie gut möglich dem Originalverlauf entspricht.
PS: Ich erhöhe auf 'gut', damit der Weg nicht unverdienterweise aus dem grünen Bereich rutscht . | + (gut) | André Zimmermann Authentifizierter Benutzer Wohnort: zu Hause
03.04.2026 13:12 | Die Wegbeschreibung im Heini ist durch den Begriff "kl. Pfeiler" auf den ersten Blick verwirrend, da man unweigerlich an *den* deutlichen Pfeiler links aus der Partie und der Westwand denkt (in diesen beiden als "Pfeiler" benannt). Wäre der aber gemeint, würde es bestimmt auch einen Bezug zwischen allen drei Wegen in den Wegbeschreibungen geben und es wäre auch einheitlich der Begriff "Pfeiler" verwendet worden. Und selbst wenn man sich links hält, wie offenbar alle Vorkommentierenden, klettert man nicht "auf" diesen Pfeiler, sondern neben ihm vorbei.
Stattdessen steht da "auf kl. Pfeiler", was dann nur das rechte Teil sein kann, auch wenn es letztlich kein kl. Pfeiler, sondern eher nur ein kl. Abs. ist (von unten sieht es aber ein bisschen aus wie ein kleiner Pfeiler). Zudem wäre das Rissstück dort hinauf auch in irgendeinem anderen Wegverlauf erwähnt, wenn es nicht zum SW-Weg gehören würde (oder wenigstens als Variante oder Erwähnung zum SW-Weg). Steht man nach kurzer, interessanter Riss-/Hangelkletterei rechts auf diesem "kl. Pfeiler", der nur ein kl. Abs. ist, geht es auch sehr wohl "li. Wand u. Rinne" weiter, was die Vermutung, hier richtig zu sein, bestätigt. Sicherung gibt es auf diesem Wand- und Rinnenstück keine, besonders in der kurzen Rinne darf in der pfaffentypischen Bewegungs-/Reibungs-Wackelei nix schiefgehen.
Auf dem großen Absatz mit der Badewanne gibt es zwei Sicherungsmöglichkeiten. Das Verklemmen in der Wanne wurde bereits genannt, das ist zum Nachsichern geeignet; einen Vorstiegssturz im weiteren Wegverlauf würde man auf diese Weise wohl eher nicht halten können, was einen Absturz der gesamten Seilschaft bedeuten würde. Etwas weiter unten beim Ablauf dieser Rinne befindet sich eine unscheinbare, flache Sanduhr, welche sowohl als Zwischensicherung (seit dem Einstiegsriss reiben eh keine weiteren Zwischensicherungen am Seil) als auch - wem es lieber ist - als Standplatz dienen kann. Diese Sanduhr bleibt, wie bereits beschrieben, bis zum Gipfel (und seit dem Einstiegsriss) die letzte ernsthafte Sicherungsmöglichkeit.
Kletterei/Erlebnis: sehr gut; Absicherbarkeit: grenzwertig; ergibt im Mittel normal, was aber nicht heißt, dass der Weg normal ist --> große Empfehlung mit großer Einschränkung.
Vorschlag Wegbschreibung im KF: "... Riss in Verschneidung, zuletzt den re. Riss auf kl. Abs. Li. Wand und Rinne ..." | (Normal) | Schnapser Authentifizierter Benutzer
09.04.2015 22:08 | Der Weg zerfällt in zwei schöne, aber sehr unterschiedliche Teile. Die Doppelrissverschneidung auf den Pfeiler (links! das rechte Teil ist definitiv kein Pfeiler und darüber sind auch keine Rinnen) ist klettertechnisch interessant, wenngleich für V anspruchsvoll, aber bestens gesichert. Habe dann nur noch das Pfeilerköpfchen abgebunden und das war meine letzte Sicherung bis oben - kein Seilzug. Zur Rinne etwas mutig hochreiben, geht aber. Interessanter ist dann - siehe flueggus - das oberste Rinnenstück, entweder spreizen oder kaminartig hoch. Am Abs. oben wie schon beschrieben weit nach rechts und luftige, unschwere Genusskante z.G. Wenn man etwas über den Dingen steht ein abwechslungsreicher Genussweg. | + (gut) | Toni Bär
29.09.2014 00:19 | Ich habe mich auch für den linken Pfeiler entschieden, dummerweise die Sanduhr gelegt und trotzdem bis hoch durchgestiegen. Schön war das (zuletzt) allerdings nicht. Die Einstiegsverschneidung mach wirklich Spaß, ist allerdings für V nicht geschenkt, es liegen aber auch einige richtig gute Schlingen (im linken eher 6er bis 7er im rechten Riss eher dickes Zeug). Auf dem Pfeiler ändert sich die Kletterart abrupt. Die Sanduhr sollte man wirklich NICHT legen, weil sie keinen Sicherheitsgewinn bringt, stattdessen jedoch unglaublich viel Seilzug (selbst verlängert). Die Rinnenfolge (ungesichert) löst sich dann eigentlich ganz gut zu auf, wenn man immer mal nach rechts und vor allem nach links schaut. Auf dem Absatz schön weit nach rechts (an die Kante) queren, evtl. noch eine Schlinge in einen Querspalt legen (hält gut nach links) und die letzten einfachen Meter zum Gipfel.
Insgesamt ein schöner Weg, wenn man bei 5 nicht am Limit ist und auch mal ein paar Meter ohne Sicherung klettern kann. | + (gut) | flueggus Authentifizierter Benutzer Wohnort: darheeme
08.07.2013 21:43 | Wird durchaus ab und zu geklettert, wohl, weil die Einstiegsrissverschneidung vielversprechend und gut gesichert aussieht. Das ist sie trotz eines gewissen Anspruchs für den Fünften Grad auch. Gute Klemmer und auch mal ein paar Griffe im Riss und Tritte draußen auf den Wänden der Verschneidung, viele gute Schlingen!
Aber schon am Ende stellt sich die Frage, welcher "kleiner Pfeiler" denn nun gemeint ist, rechts oder links? (Wirkliche Pfeiler sind es übrigens beide nicht, eher auslaufende Rippen)
Entscheidet man sich für links, kommt man zwangsläufig ein paar Meter über dem Südwestkamin nach innen, bis man mal kurz überspreizen und noch eine Sanduhr legen kann. Wobei man sich damit den Durchstieg in einer Seillänge zum Gipfel definitiv verbaut. Die Rinnen danach bis zur Terrasse sind ungesichert und nicht leicht, die letzte kann man rechts in der Südseite umgehen. Will man aber dann vom Absatz aus, wie beschrieben rechts die Kante weiterklettern, zieht das Seil schon recht kräftig und Sicherung gibt es immer noch keine. Also nachholen. Aber woran? Letztlich darf man sich in die schöne Badewanne dort klemmen und hoffen, dass man fest genug darin sitzt, um einen Rutscher des Nachsteigers auch zu halten. Der Weiterweg dann mit umgekehrt verteilten Rollen. Aber die Griffe in der Ausstiegswand werden nach der ansteigenden Querung schnell besser und ohne Seilzug ist der Ausstieg letztlich doch recht harmlos.
Alles in allem ein Abenteuerweg mit sämtlichem, was der Pfaffenstein in dieser Hinsicht zu bieten hat. | + (gut) | |
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