Teufelsturm.de - Klettern im Elbsandsteingebirge

Schwarze Kante [VIIIa]

Königsspitze, Gebiet der Steine

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Kommentar

Bewertung

Tillmann


18.06.2021 09:24
Bei einem Sturz über dem zweiten Ring fällt man evtl. gen rechter Kantenseite. Einem Kumpel von mir hat es damals das Seil bis auf den Kern aufgeschnitten, deswegen evtl. Doppelseil ratsam. ++ (sehr gut)
Michael Urban


07.09.2013 23:17
Auch wenn es der 14.Kommentar wird: Man kann die Schlüsselstelle ab den 2.R auch rechts der Kante klettern! Unwesendlich schwerer, besseres Flugfeld, runde Leisten zum stehen. In der alten Achterliste gabs sogar eine Schwarze Kante links und eine rechts. Probieren geht auch hier über studieren. ++ (sehr gut)
peter kunze


02.09.2013 01:32
Ja, die Kante ist und bleibt etwas Besonderes. Trotzdem sind der Einstieg, die Stelle nach dem 1. Ring,sowie die "Schlüsselstelle" klettertechnisch gleich einzustufen.Wäre der 2.Ring an entsprechender Stelle,würde man weit und breit keinen VIIIa-Zug mehr finden.Natürlich sind alle gegen ein Versetzen des Ringes,doch wer oben an der Kante stürzt(ich hatte `mal das Vergnügen)schüttelt nur den Kopf über den Standpunkt des 2.Ringes.Wer die Kante wiklich so wie damals Herbert Richter klettern möchte, sollte dann auch auf die Kletterschuhe(oder auch barfuß) jener Zeit zuückgreifen (Normal)
Frido
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden


23.01.2011 19:48
Da es sich beim 2. Ring um den 3. Ring des AW handelt, steckte der folgerichtig natürlich schon.Die Wegvergleiche würde ich nicht unterschreiben. Technisch sind diese beiden Wege nicht anspruchsvoller, lediglich die Sieberkante hat einen höheren moralischen Anspruch. +++ (Herausragend)
Mr.Magnesia
Wohnort: München


23.01.2011 17:37
Reibungsklassiker vom Altmeister Herbert Richter...Respekt!!Die Schwierigkeit basiert in erster Linie auf dem Standort des 2.Ringes(der steckte wohl bei der Erstbegehung schon).Wäre der etwas höher,würde wohl die Schwierigkeitsbewertung ganz anders ausfallen!Die technischen Anspüche,z.B.einer Sieberkante,oder auch einer Wilder Kopf-Westkante,empfinde ich als wesentlich höher... (Normal)
Frido
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden


03.06.2010 09:29
Als Barometer für seine Tagesform kann man schon die Einstiegszüge zur kleinen Kanzel werten.Wer dort nicht souverän dasteht, sollte besser andermal wiederkommen.Wer am 1.R. gut vorbeikommt,schafft bei guter Moral auch den Rest. Man sollte allerdings nach der Schlüsselstelle nicht gleich in Jubel ausbrechen, sondern erst mal z.G. klettern.Bei Unachtsamkeit kann es immer noch bergab gehen. +++ (Herausragend)
Claudius Lein
Co-Administrator
Authentifizierter Benutzer


20.05.2007 21:07
Die technische Schwierigkeit über dem 2.Ring konzentriert sich eigentlich nur auf einen Zug - der Rest löst sich auf und wird nach oben schnell leichter. Wer sich hier nicht traut, kann problemlos wieder zum 2.Ring zurücksteigen. Für "diesen" einen moralichen Zug sollte man sich jedoch nicht vom dem markanten 2-Finger-Loch verleiten lassen, da man sonst nicht den nötigen Druck auf die Schuhe kriegt. Die Stellen zum Treten sind weithesgehend "markiert"... Geile Tour! ++ (sehr gut)
Markus Forrer


26.04.2007 08:53
Die Kneifervariante ist ein Spaziergang mit der Crux 50 cm über dem 1. Ring. Die Crux der schwarzen Kante ist mindestens so schwer aber 3m über dem 2. Ring und zudem hat die schwarze Kante mehr schwierige Züge - so viel zur unterschiedlichen Bewertung. ++ (sehr gut)
gospodin
Authentifizierter Benutzer


10.08.2006 13:06
Die Hauptschwierigkeit befindet sich kurz über dem ersten Ring, weshalb mir die unterschiedliche Bewertung von Schwarzer Kante und sogen. "Kneifervariante" im Kompaktführer nicht recht einleuchtet. +++ (Herausragend)
xtough
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Heidelberg


29.09.2003 19:12
Wie Karsten schon meinte, ist die *technische* Schwierigkeit am 2.R schon gegessen. Danach wird's hoechstens moralisch. Stehen tut man eigentlich relativ gut. +++ (Herausragend)
krohsax
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: OZ


30.06.2003 12:43
Schlingen keine absolute Fehlanzeige - eine sollte man mitnehmen für die SU vorm 1.R. Die Schwierigkeit konzentriert sich eigentlich auf 2-3 Züge ein Stück überm 2.R, wo Ruhe und sauberes Treten/belasten Trumpf sind. Dies ist, wie gesagt, auch nicht wirklich schwerer als die bisherige Wegstrecke, "nur" um einiges moralischer. Von Art der Kletterei und Linie her einzigartig

Zuletzt bearbeitet am: 04.02.2015 10:18 von Alma
+++ (Herausragend)
Karsten
Authentifizierter Benutzer


29.07.2002 09:18
Wer am 1. R keine Probleme und seine Nerven im Griff hat, der schafft es auch nach dem 2. R. Wer aber schon am 1. R Probleme bekommt, der sollte lieber wieder abseilen. Nach dem 2. R ist es zwar technisch etwas leichter, aber ewig weit und über mehrere Züge anhaltend schwierig. +++ (Herausragend)
Frank Jaenecke


20.05.2002 18:06
Genialer Weg. Ich fand die Stelle über dem 2.R nicht so wild. Man sollte nur einmal die Nerven für ein sauberes Antreten auf Reibung haben, dann dreht es einen auch nicht raus. Technisch genauso schwer ist es über dem ersten Ring. Wenn man das bringt sollte es auch für oben reichen. +++ (Herausragend)
Karl-Reinhart Löwel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: auf Asylsuche


30.06.2001 19:01
Reibungsschmankerl, aber als Kantenkletterei mit zusätzlicher Würze. Schlingen Fehlanzeige, daher eventuell Schwebesicherung ratsam. Da die schwerste Stelle etwa 3 m über dem 2. Ring liegt, kann ein Abrutschen zu Verletzungen führen. ++ (sehr gut)
andreasT
Authentifizierter Benutzer


01.03.2001 16:29
Hoher Puls und Adrenalinspiegel garantiert! HS liegt ca. 3m über dem 2.R. Hier muß man mit links auf Reibung antreten, obwohl die Schwerkraft einen nach rechts um die Kante drückt. Eines meiner schönsten Vorstiegserlebnisse. +++ (Herausragend)
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