| Benutzer | Kommentar | Bewertung | mazze
27.05.2026 19:12 | Ich finde die 3 vorangegangenen Kommentare zum AW recht widersrpüchlich:
Klemabe beginnt die Querung von West nach Ost in ca. 10 m Höhe - das klingt wie vom Einstieg der SW-Kante weit oben in den Kamin einzusteigen und dann auf gleicher Höhe bis zur Ostkante zu queren (Respekt!)
Sandsteingorilla beginnt mittig auf dem Schartenboden und folgt dann dem Risssystem auf der Massivseite - klingt für mich wie die Wegbeschreibung des Schartenkamins.
Frankenjogger beschreibt den AW aus meiner Sicht richtig, mich irritiert allerding die 5er Kevlar in der Rissspur ...
Ich würde den Wegverlauf so beschreiben:
Wie Fensterturm AW zur Hochscharte. Dann linksansteigend zu Absatz, in den Kamin zwischen Schartenturm und Massiv einsteigen und bis zum höchsten Punkt der Scharte gehen. Dort beginnt das Risssystem des Schartenkamins. Diese einige Meter hochspreizen bis zur besagten 16 Schlinge (oder UFO), dann auf eine Art Band, das zunehmend besser wird, zur Ostkannte queren (8-10 m). Auf Massivseite liegt dort in der Tat ein Risschlinge hinter einer Platte, aber ich würde das nicht als große Plattenschlinge bezeichnen. Die Dauerschlinge vom NO-Weg habe ich dort nicht gesehen. Den Übertritt zur Ostkante habe ich nicht mehr gemacht, aber die Kletterspuren waren dort deutlich erkennbar. Von dort sind es bestimmt noch 10 m bis zum Gipfel.
Wir haben stattdessen die SW-Kante gemacht ... | (Normal) | Frankenjogger
03.06.2025 18:51 | Mit dem Vorhaben, einen der Bergwege machen zu wollen, habe ich aus der Scharte vergebens eine Möglichkeit gesucht, im Grad III auf das Massiv zu kommen. Leider wird das in allen Kommentaren der Bergwegbegeher ausgeklammert. Also bin ich den AW angegangen. Das Problem ist nicht die Spreize, sondern das Vertrauen auf seine eigenen Fähigkeiten. Nachdem ich in eine Rissspur eine 5er Kevlar vertrauensvoll untergbracht habe, hat mein Vertrauen gereicht um weiter zur Oskante zu spreizen, vor allem, da die Tritte nach außen immer besser wurden. Am Ende habe ich mich erst eimal auf die Massivseite gefüchtet, um dort eine brauchbare Sicherung zu finden, was ich auch durch die große Plattenschlinge fand. Durch diese, für aureichend gesichert, war der Übertritt zur Ostkante dann kein Problem.
Definitiv ein Weg mit Erlebnischarakter.
Auch wenn ich wohl nicht mehr dorthin kommen werde, würde micht trotzdem der Zustiegsweg zu den Bergwegen interessieren, Oder bleibt das ein Sachsen-Geheimnis? | + (gut) | Sandsteingorilla
09.04.2024 06:27 | Ich empfand den Weg deutlich besser gesichert als erwartet, insbesondere wenn man UFOs (eher größer) nutzt, sollte das ! im KF gestrichen werden. Spreizbreite war für mich recht angenehm.
Beginnend auf Schartenboden bin ich mittig hoch und dann mit entsprechenden Mulden kommt man gut an Rissen (Massivseite) vorbei bis man oben auf einem kleinen Band steht und da noch dünne 2 SU bekommt. Von dort kurz zur Überfallstellung und gänig hinauf zG. | ++ (sehr gut) | klemabe Authentifizierter Benutzer Wohnort: Hier&Da
14.06.2020 04:28 | Ein Erlebnis für gelenkige Spreizfreunde. Nachdem Mann von der HS am Fensterturm um die Westseite quert (Standplatz) beginnt die Querung von West nach Ost in ca. 10m Höhe. Meist habe ich gespreizt, kurz aber auch als langer Stemmkamin ausgeführt. Eine 16er Schlinge liegt nach 2/3 massivseitig. Am Ostende kommen überraschend Eisenplatten. Der Zug zur Ostkante ist etwas anspruchsvoll. Tief unten liegt eine Dauerschlinge vom NO- bzw. SO-Weg. Muss aber dann gut verlängert werden, oder später wieder zurückgebaut. Die eigentliche Ostkante beginnt flach und wird immer steiler im Mittelteil. Da gibt es eine kleine und mittlere Sanduhr. Beide kombiniert, sind die beste Sicherheit vom ganzen Weg. Oben raus erfreut man sich an Heidekraut und Humusreibung. Für die Nachseiger zieht man das Seil durch und sichert von oben. | + (gut) | |
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