Teufelsturm.de - Klettern im Elbsandsteingebirge

Heilige Stiege [* VIIb (VIIc)]

Flohspitze, Schmilkaer Gebiet

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Kommentar

Bewertung

gorf
Wohnort: Weißeritz


30.05.2022 11:45
Der Einstiegsriss klemmt teilweise hinten auf Hand, teilweise vorne auf Faust und lässt sich mit Ufos ganz gut absichern. Der Wechsel in den linken Riss direkt am 1.R ist erstaunlich diffizil, der folgende liegende Schulterriss lässt sich ganz gut rechtsgängig klettern (teilweise Tritte auf der linken Wand, ansonsten Abziehen/Reiten der linken Risskante). Zudem entschärft ein Ufo hinten im Riss diese Passage. Am 2.R vorbei nicht sonderlich schwer, dafür darüber an der U-Stelle nochmal unangenehm aufgrund der ungünstigen Sicherungssituation (Knoten rechts hinter Buckel, aber ob der hält?). Ab dort Genuss bis zum Pfeiler (Nachholöse) + Traverse zum AW. AW-Ausstieg nochmal erstaunlich diffizil, aber gut gesichert. Insgesamt sehr lohnende Rissroute. ++ (sehr gut)
Der Physiker
Authentifizierter Benutzer


23.04.2018 23:46
Ja, da bin ich beim letzten mal aus Versehen in den Wasserfloh gewechselt. Der eigentliche 2. R steckt an einer komischen Stelle, da es weiter bis zur U-Stelle ziemlich leicht ist. Dort lauert aber ein Groessenproblem, bei mir ging's gerade so (gerade hoch, keine Schlinge), bei meiner Nachsteigerin (1,68m) nicht. ++ (sehr gut)
Karl der Käfer


18.10.2012 08:35
Zum Klinken des 1.R hatte ich, abgesehen von einem links rausgestellten Fuß, noch keine Gliedmaßen in der einsetzenden Rinne, sondern stand frontal vor den Ausläufern des ersten Risses. Bin dann auch möglichst hoch in die Rinne rein, und fand sie gängiger, als sie aussieht. Danach geht's aber nicht links in den Schulterriß, sondern rechts kurze Rippe zum 2.R. Vom Absatz über diesem wegkommen ist selbst für Große etwas knifflig. In den Löchern darüber habe ich keine Schlinge entdeckt, aber rechts aus dem Loch raus auch ohne eine solche für gangbar befunden. ++ (sehr gut)
Der Physiker
Authentifizierter Benutzer


01.11.2011 21:49
Origineller Weg - Handriss-Schulterriss-Messerkante. Der überhängende Handriss ist nicht zu unterschätzen, geht aber gut, zumal nach dem Bauch mehrere ringwertige Schlingen liegen. Vom 1.R Einstieg in den linksgeneigten liegenden Riss etwas kniffelig. Der liegende Riss selbst ist oft feucht. Dann schöner linksgängiger Schulterriss mit einem R, bei dessen Klinken man allerdings schon gut mit Hacke-Spitze im Riss steckt. Die scharfe Gratschneide des AW-Ausstieg erschien mir auf der rechten Seite leichter zu sein, obwohl der R links steckt. Mit 70m Seil kann man bequem vom Gipfel direkt zum E herunterseilen. ++ (sehr gut)
krohsax
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: OZ


25.05.2008 21:13
Da ich damals offenbar einen sehr schlechten Tag hatte, möchte ich nun noch hinzufügen: es gibt kein wirkliches Größenproblem - nicht für VIIb-c. ++ (sehr gut)
flueggus
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: darheeme


04.05.2004 11:06
Interessante Kletterei, die von allem etwas bietet. Erste Crux ist, sich in die auslaufende Schulterrißrinne neben dem 1. R reinzumogeln. Die Baustelle zu überklettern hat eine interessante Lösung (nicht zum ausgelatschten Loch links des Bauches ausspreizen!), ob sie unter 1,70 o.U. zu machen ist, weiß ich allerdings nicht. In der Löcherreihe darüber liegt nur relativ weit links eine Fädelsanduhr, sonst habe ich dort keine Schlinge gefunden. Ohne die SU wäre der letzte Aufrichter zum Pfeiler in Anbetracht des darunterliegenden Absatzes nochmal ziemlich moralisch. ++ (sehr gut)
krohsax
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: OZ


23.04.2003 10:34
Machbare U-Stelle? Bin mit 1,70m gerade so an keinen Griff rangekommen und nicht vom Absatz abgehoben. Man merkt, daß der Weg selten begangen wird; habe die Rippe erst mal vom Moos befreien müssen. (Normal)
SteffenC
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Auf der B170


16.10.2001 21:41
Sicherlich der schönste Aufstieg auf dem Gipfel, schon weil er oben den AW mitnimmt. Unten netter Handriss(Kinderkopf und zwei gute Schlingen) zum Ring, darüber dann links in den harmlosen, liegenden Schulterriss und auf Absatz (Schlingen). Vorsicht, der Block rechts ist wackelig, und sollte nur als Tritt dienen. Nach Hangel, R und machbarer U-Stelle bequem zum AW. Insgesamt doch überall gut gesichert, keine gemeinen Stellen, was will man mehr. Vom Ring an der Südkante des Gipfelaufbaus (hierher einige Meter abseilen) ca. 28 m abseilen bis auf den Boden. Vom Abseilring reicht das Seil nur bis auf fragwürdige Grasbänder, Abstieg schwierig. ++ (sehr gut)
ruwe


25.06.2001 20:42
Schöner Faustriß, oben an der Kante mal Luftig aber gut. Es gibt noch gute Begehungen. (Normal)
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