Teufelsturm.de - Klettern im Elbsandsteingebirge

Weisse Lilie [** VIIc ]

Lilienstein-Westecke, Gebiet der Steine

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Kommentar

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e-fred
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Im Ländle


22.05.2021 21:25
Habe die Route heute nach über 20 Jahren wieder geklettert und fand sie immer noch richtig gut. Die Sicherung wird nach oben hin immer dünner, aber schon noch gut. Im großen Band liegt hinten eine Doppeldauerschlinge. Liegt richtig gut, aber ob das (dicke) Material nach dem Winter noch gut ist, man weiß es halt nicht. Die Zackenschlinge nach dem 3. Ring konnte ich mit einer dünnen Knotenschlinge rechts daneben so verspannen, dass die Belastungsrichtung stimmt, ringwertig ist aber was anderes. Normalerweise fällt man da oben nicht raus, aber wenn, dann würde man doch zu etwas weiteren Flügen ansetzen. Toller Weg, machen! +++ (Herausragend)
Tillmann Fünfstück


17.05.2021 17:53
Ich möchte lediglich loswerden, dass ich den letzten Kommentar nicht teile. Von durchweg perfekter Sicherung zu reden, halte ich für leicht fahrlässig. Es gibt 3 Ringe auf den ersten 40m und dazwischen eben elbitypische Sicherungen. In die meisten dieser würde ich freiwillig nicht reinstürzen ++ (sehr gut)
ulli treptow


27.07.2017 19:21
Ein Traum in schwarz! Gott ist ein Kletterer! Ich bin sicherheitsbedürftig und hab jetzt einen neuen Lieblingsweg, den ich Kindern und Enkeln empfehlen werde! Verletzen kann man sich nur, wenn man noch vorm 1.R abgeht (wofür es keinen Grund gibt),ansonsten durchweg perfekte Sicherung oben,unten und im Band (siehe K.-R.L.). Dort hatten wir nachgeholt zum Materialnachladen, aber die Linie gibt mit langen Schlingen und mind. 12 Exen einen bolzengraden Durchstieg zum WB her! VIIc paßt, Länge erleichtert es zur VIIb. +++ (Herausragend)
Gulli


19.10.2016 11:29
Nachdem ich vor Jahren diesen Weg als für meine Größe (1,68) unmachbar abgehakt hatte (ich war sehr gut in Form und hatte weder im Vor- noch im Nachstieg den Hauch einer Chance), muss ich mich jetzt revidieren. In etwa so, wie von one inch away from flying beschrieben gings: Mit rechts das Seitgriffloch als Untergriff (ca. 10 cm höcher als die eigentlichen Untergriffe), sehr hoch treten und gerade so das Fingerloch mit links erreichen, noch höher treten und dynamisch nach dem Henkel schnappen. RP ist das eher eine Sache des Auswendiglernens denn der Ausdauer - hab mehrere Versuche gebraucht, bis ich eingerastet bin. +++ (Herausragend)
Toni Bär


26.08.2014 15:00
Klar, die Stelle am 1.R ist sehr größenabhängig. Mit 1,80 empfand ich sie schon VIIc würdig. Am 2.R löst es sich rechts ganz gut auf, dann kommt (rechts) nochmal eine gute Fädelplatte und schon steht man auf dem Band. Hier sollte man sich wirklich um eine gute Schlinge kümmern (Möglichkeiten gibts genug), denn bis ca. 3m unterm 3.R kommt nix gescheites. Die Kletterei ist aber sehr gutartig. Nach dem 3.R kommen immer nochmal spannende Stellen, allerdings auch einige gute Schlingen. Fazit: schöne homogene Linie, spürbar schwerer als Influenzakante. ++ (sehr gut)
one inch away from flying
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: on line


14.05.2011 22:25
Kommentare gibts ja schon viele, aber ich finds lustig, daß am ersten Ring fast alle versuchen, direkt an den Rettungshenkel zu kommen. Ich hab mich mit der kleinen Schale für rechts erstmal so gut hingestellt, daß ich mit links das Fingerloch schräg nach oben blockieren konnte, wodurch ich mit rechts hoch in den rettenden Griff kam (musste mich mit 1,72m ganz schön strecken und auch etwas nachfassen). Das ist glaub ich für alle unter 1,80m die gängigste Variante, für VIIc aber in meinen Augen nicht zu haben. Dafür bombig gesichert.
Der Überhang ist mitnichten ungesichert, es gibt die bereits erwähnte Fädelkevlar, direkt in Falllinie unter der kleinen Birke. Ansonsten findet sich eigentlich immer da eine Sicherung, wo man mal wieder eine gebrauchen könnte.
Sehr empfehlenswert, da schöne Linie und perfektes Gestein.
+++ (Herausragend)
QJ
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: da hamm


04.10.2010 17:34
Muss wohl an den vielen Begehungen liegen, aber so prickelnd, wie vor Jahren fand ichs nicht mehr. Zumal der Überhang, ohne das ganze Schlingengebastel (2 m links auf Abs. mit ellenlanger Verlängerung), ungesichert ist und bis zum 3. R nix gescheites kommt. Seilzug ist fast unausweichlich, wodurch der Durchstieg bis zum WB wenig Freude aufkommen lässt. Es gibt besseres. (Normal)
Davide


28.08.2008 17:27
Meine Lösung zum Erreichen des Rettungsgriffs (Größe 1,73): Untergriff mit links, mit rechts kl. Fingerloch unterhalb des Rettungsgriffs auf Zange, Kreuzzug mit links in den Rettungsgriff. Für Kleine >= 8a. M.E. - wegen dieses Einzelzugs - nicht leichter als SW-Wand. ++ (sehr gut)
CrazyStoneChris
Wohnort: Struppen


24.08.2007 22:50
Letzter Kommentar: Wer das viel diskutierte linke Bild genau betrachtet, sieht dass das Seil des Vorsteigers stramm nach unten geht. Für den Fall, dass er wie ich um die 1,71m misst, ist es mit gutem Willen des Nachsteigers dann für VIIc zu holen. Oben nach 3.R fein. Nichts wird geschenkt. Dennoch Genuss. Punkt. ++ (sehr gut)
Zack Bum


13.04.2007 14:35
Bis 1.R. geht gut. (HSNun gut gesichert kleinen Untergriff links (nicht die Großen!, rechts sind auch ein paar kleine Untergriffe, es kommt darauf an die richtigen zu finden) und Stück für Stück höher treten. je nach größe ereicht man den Griff für VIIc oder VIIIa (für ganze kleine dann vieleicht sogar VIIIb oder dynamisch). VIIc noch ma kurz an 2.R. (Rinne anhangeln) und leichter mit Schlingen zu Überhang. Großhenklig über diesen zu 3.R. (bis hin auch Schlinge möglich). Kurz zupacken (VIIb) und kante mit ab und zu einer Schlinge (Áufrichter an Platte[Schlinge] noch ma VIIa) zu WB. NW-Verschneidung z.A. Fazit: Schöne ausgesetzte Kante mit Sicherung wo man sie braucht. SV: VIIc, für kleine VIIIa ++ (sehr gut)
Wuschel


08.07.2004 10:14
Ich finde die Stelle am 1.R schwerer als die Züge am 3. R von Erste Wahl. Mein Nachsteiger ist etwas größer und sah das erheblich anders. ++ (sehr gut)
Michael
Authentifizierter Benutzer


18.03.2002 18:43
Mit 1,70 so wie auf'm Bild an den Ring gekommen ? Da waren die Arme aber vorher auf der Streckbank, oder ? Ich bin 1,78 und habe in der gleichen Stellung ganz schön gefummelt. Nach dem 2. Ring stehen die Füsse mal kurz schlecht (Füsse kurz überm Ring). Oben ab Band bis zum und nach 3. Ring leicht, aber wenig Schlingen. Der Zug unten ist gemein für Kleine. Das ist es niemals 7c, weil man dann die kleine Schale mit Rechts halten muss. Die hält man aber maximal für'n 8-er. + (gut)
steinchen
Authentifizierter Benutzer


01.03.2002 14:16
@Olaf: Du kannst ja mal einen Zirkel nehmen und mit meiner kleinen Armspanne einen Kreis vom Henkel aus ziehen. Du wirst keinen Griff innerhalb dieses Kreises finden, denke ich. Und daher nützt auch der beste Ring nichts. Dynamisch habe ich auch keine Chancen gesehen, da keine guten Absprunggriffe da sind. (Bedenke Olaf: 1.70m sind für mich große Leute (Normal)
Olaf Görcke


16.11.2001 13:38
Zugegeben, am 1. Ring muß man sich strecken. Aber man hat doch genau diesen vorm Bauch - was soll passieren. Und danach wird man durch schöne Kletterei bei ausreichend Absicherung belohnt. +++ (Herausragend)
steinchen
Authentifizierter Benutzer


19.06.2001 22:49
Also wenn ich sehe, wie der 1.70m Kletterer sich dort strecken muß auf dem Bild, dann ist mir klar, warum ich nach x-Versuchen, in denen sämtliche Trittkombinationen ausprobiert wurden, immer noch 10cm vom rettenden Henkel weg war. Es ging einfach nicht, nicht für VIIb und nicht für VIIc. Zwergentod. (Normal)
eremit


01.06.2001 14:07
technisch nicht unbedingt leichter als z.B. 1.Wahl oder die SW-wand. ++ (sehr gut)
Claudius Lein
Co-Administrator
Authentifizierter Benutzer


27.05.2001 17:37
Ist jetzt VIIc, aber der Crux am 1. Ring ist nicht schwerer als VIIb. Zwischendruch viele Schlingen und auch mal nicht nur an den Ringen schwer! Aber klettert sich echt genial. Am WB eventuell über den 3.Ring abseilen. +++ (Herausragend)
Focused


11.05.2001 13:13
Also ich verstehe eure Schwierigkeitsbewertung nicht ganz. Ich bin 1,85m, und als ich den weg geklettert bin, war es meine erste VIIb im Vorstieg, und ich empfand es auch nicht schwerer. Zu den Schlingen: zwichen 2. u. 3.R hab ich 5 Schlingen gelegt, davon zwei im Überhang und zwei im Loch unter dem dritten Eisen, und kurz nach dem zweiten Ring kann man auch noch ne' bombenfeste typische Lilienstein Eisenzacke abbinden, also im großen und ganzen echt brilliant!! +++ (Herausragend)
klettermaxl
Authentifizierter Benutzer


11.05.2001 10:25
Am großen Überhang zwischen 2. und 3.Ring gibt es eine sehr gute Keflarfädelmöglichkeit in Gesichtshöhe, wenn man die noch nach links verspannt, hat man nahezu Ringqualität. Zur Schwierigkeit: Mit reichlich 1,80 ist 7c eine gute Bewertung, wenn man klein ist geht es u.U. sogar dynamisch, denn der Griff ist gut. +++ (Herausragend)
Karl-Reinhart Löwel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: auf Asylsuche


02.04.2001 12:50
Rotpunkt am 1. Ring vorbei nicht leichter, als die meisten Achterwege weiter rechts. Hoch stellen, Untergriff halten und mit links in guten Griff fassen, schräg links über Ring. Für kleinere Leute eher 8a. Am 2. Ring rechts kurze Rippe nehmen und leicht anhangeln. Am großen Band gute 11er Knotenschlinge in waagerechtem Einschnitt. +++ (Herausragend)
Alexander Marg
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden


02.04.2001 07:23
jetzt VIIc, unten technisch oben schön, unten sehr gut gesichert, oben etwas dürftiger, aber man hat ja genug Luft unter sich. +++ (Herausragend)
JörgBFH
Moderator
Authentifizierter Benutzer


30.10.2000 09:49
Also bevor wir auf den Weg die 100. gemacht haben, habe ich Matthias Böttger bei der 99. an eben dieser Stelle fotografiert. Matthias wiegt nur 1,70 m und ich muß mich mit 1,83 auch nicht übermäßig dehnen. Man muß ja nicht die ausgelatschten Tritte nehmen, nich war ) +++ (Herausragend)
Der Schober
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: http://schwindelfrei.info


30.10.2000 09:24
aber - speziell für leute die nicht unser gardemaß haben - am 1. Ring für 7b kaum zu machen. ich finde es schon bei meinen 1,87 ziemlich hart und wenn man den griff nicht bekommt ...?!? +++ (Herausragend)
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