Teufelsturm.de - Klettern im Elbsandsteingebirge

Westwand [* VIIc ]

Osterturm, Nördlicher, Schrammsteine

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Ulrich Schmidt
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Authentifizierter Benutzer


08.05.2006 15:44
Der Einstieg bis zum Band (Kamine und griffige Rinnen) geht ganz gut auch in dünnen Klettersachen (aber besser nicht in kurzen!) Direkt am Einstieg vom "brüchigen Riß" liegt eine 12er als Sanduhr-Knotenschlinge, rechts und 1m drüber noch je ein guter Knoten, so daß man dort schon unbedenklich nachholen kann. Blick für Schlingen braucht man aber nicht nur dafür sondern auch die folgenden 10m. Diese haben keine Einzelstelle die 7c hergeben würde, man kommt aber nirgends zum entspannten Stehen und das sorgfältige Schlingenlegen ist ganz wichtig, weil die Schwierigkeit (ganz besonders nach dem Einstieg in den rechten Riß) sich steigert. Der rechte Riß bietet auf 10 m höchstens 3 gute Klemmstellen und ist daher eigentlich reine Wandkletterei. Der Quergang vom R sollte nicht unerwähnt bleiben, er ist zwar nicht sehr schwer aber moralisch anspruchsvoll, weil kontinuierlich mit jedem Schritt das "was-wäre-wenn..." im Hinterkopf zunimmt. Wer aber bis zum R gekommen ist klettert auch weiter. ++ (sehr gut)
Flaschi
Gelöschter Benutzer
Benutzer gesperrt


21.03.2006 21:57
Ein großartiger Kletterweg original sächsischer Prägung. Nach den langatmigen Einstiegsschrofen ist sorgfältiger Standplatzbau auf dem Band ratsam. Nun schwingt der Führende sich an delikaten Platten und eingestreuten Klemmstellen überhängend ringwärts. Die Fähigkeit und der Wille zum umsichtigen Schlingenlegen sind hier zwingend notwendig, auch wenn das Gestein fester ist, als es selbst aus der Nähe wirkt. Hoch oben am Ring ist der Originalweg gelaufen, obwohl es noch eine Strecke Umwegs zum Gipfel ist. Die Direktvariante ist zwar sehr gut, geht aber gleich vom Band weg sehr heftig zur Sache. ++ (sehr gut)

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