Teufelsturm.de - Klettern im Elbsandsteingebirge

Mäxlvariante [** VIIb]

Axelturm, Rathener Gebiet

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Kommentar

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QJ
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: da hamm


28.04.2014 12:47
Als eigentliche Schwierigleit empfand ich den Weiterweg vom AW-Ring. Bis dort hin war es zwar steil, jedoch Klettergenuss. Die Löcherwand nach pfälzer Vorbild lässt sich dank der Strukturen gut klettern (Hände und Füße). Nach 3m kommt der erste gute 5er Knoten. Danach bieten sich in der nach re oben ziehenden Rissspur gleich zwei gute Stellen für 5-6er Kevlar an. Meine Bedenken ob des sandigen Bruchs wurden durch die einsetztende Rissspur beiseite geschoben. Dann macht der nR das Ganze noch zum Genuss. Darüber kann noch in einem Riss noch eine 7er gelegt werden, bevor der Zug um die Ecke nach li folgt. Dann leicht zum R. Für den Weiterweg im AW bedarf es eines Plans. Im Riss, der im Querband endet liegt noch eine einfach Bandschlinge, die zumindest das Aufklatschen bei einem möglichen Abrutzschen verhindert. Die re Variante um die Ecke hab ich schnell verworfen. Die Kletterspuren gehen auch eher nach dem R 2 m hoch und dann nach li. Das ist auch eindeutig die schwerste Passage. Danach kommt sehr angenehmes Steigen tw. Wand und tw. am Riss. Dieser bietet viele Sicherungspunkte. Die im KF benannte versteckte SU ist wohl zu Beginn des Abschlussrisses. Dort bietet sich aber die eine Platte an, entweder als Platte gelegt oder als gr. Knoten hinter Loch. Der Risseinstieg lässt sich dann li haltend auf Wand umgehen und 2 m drüber zurück zum Riss. Das geht alles Dank Verfestiger. Nicht trivialer, aber grandioser Weg, der mit dem gewissen Respekt angegangen, auch die entsprechende Kletterfreude aufkommen lässt. +++ (Herausragend)
ladida
Authentifizierter Benutzer


27.05.2013 14:31
Wo ist der zweite Ring hin? Der müsste ja bei dem Absatz ca. 5m unter dem Ausstieg sein. Nur hab ich da nichts gesehen. Oder ist das Topo im Schmeißer falsch? --- Sonst: Ja, Hauptschwierigkeit 2m über dem 1. Ring, ich bin rechts um die Kante, den riesen Knubel umarmend. + (gut)
Der Physiker
Authentifizierter Benutzer


29.09.2008 21:41
Mit dem nun installierten nR und der Schlingentipps meiner "Vorredner" der reine Genuss! Erst einmal eine leicht überhängende Löcherwand, welche an die "Fraenkische" erinnert. Der Abschnitt zum ersten Originalring ist deutlich leichter (durch den nR wird einem dies nun bewusst), danach noch ein erstaunlich langer Ausstieg an - dem Verfestiger sei dank - sandfreien und wunderschönem Fels. ++ (sehr gut)
Schnapser
Authentifizierter Benutzer


02.04.2007 13:06
DER Weg auf diesen klasse Gipfel, dem man aber gewachsen sein sollte, denn das Schlingenlegen in der Einstiegswand kostet Kraft und erfordert ein gutes Auge. Aber mit mind. 3 Knoten (Rißspuren) schafft mans ohne Zittern zum R. Ab dort immer wieder Stand zum Ausruhen und Überlegen der Züge. Vom R am besten an SU vorbei wieder nach rechts um die Kante und dort an großen Rippen zum nächsten Abs. Dann gutartige und sandsteinverfestigte Rissrinne, die z.T. recht gut klemmt, z.G. Sicherung nicht mehr so der Reißer, dafür kann man seelenruhig probieren. Bin gegen den geplanten nR, der würde den Charakter des Weges zerstören. Sportklettern kann man an anderen Gipfeln... ++ (sehr gut)
Akki


30.09.2006 12:40
In der Wabenwand in der ersten linken Rißspur gute Knotenschlinge, kurz darüber rechter Hand kann mann zwei kleine Sanduhren miteinander verbinden, dann schnell zum Band und eigenartige Zackenschlinge legen. Danach ruhig zum Ring und immer darauf vertrauen, dass er auch kommt!! Vom Ring weg bin ich ebenfalls recht hochgestiegen (SU). Im oberen Teil eine weitere Zackenschlinge und Knotenschlinge im Riß. Sehr schöne Route und wunderbarer Gipfel!!! Es ist immer etwas da, wenn man es braucht!!! ++ (sehr gut)
JörgB
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden


23.09.2006 21:36
In der 1. schrägen Rißspur liegt eine ringartige 7er Schlinge, darüber gleich noch eine gute 5er im Querband und dann eine halbwegs taugliche Zackenschlinge, wo es noch mal anstrengend wird. Brüchig ist nichts, wenn man mal von den Sand auf den Bändern absieht. + (gut)
Richti


31.10.2005 20:04
Toller Weg, gut gesichert. Der 1. Ring ist sehr versteckt und man sieht ihn erst wenn mann unmittelbar davor steht. Er liegt unterhalb des Riß. Welch ein Schreck wenn man um die Kante kommt und noch keinen Ring sieht. Sonst aber wirklich lohnende Kletterei. ++ (sehr gut)
Wuschel


01.07.2004 10:34
In der Wabenwand liegen viele Schlingen. Fraglich ist nur, ob der Felsen mitspielt. Im Zweifelsfalle sollte man genügend Strom in den Unterarmen haben, um einige davon zu legen. Die Schlüsselstelle nach dem R ist schon interessant, weil technisch und durch die Behandlung auch glatt. Dicken Knoten für den Ausstiegsriss mitnehmen. Kein Sand, kein Bruch. + (gut)
Claudius Lein
Co-Administrator
Authentifizierter Benutzer


01.07.2004 08:00
Kl. Zusatz: Wabenwand einfach durchrennen und nicht zu lange aufhalten! Moralische Crux nach der Wabenwand, da recht sandig / müllig und die Schlingen erst nach ca. 5m gut werden. Zum Ring ruhig bleiben. Dann is nix mehr mit SAnd, da tonnenweise Verfestiger eingesetzt wurde! Crux ca. 2m überm Ring - kann man aber gut ausspreizen. Oben liegt noch die ein oder andere Schlinge. Schön. + (gut)
krohsax
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: OZ


09.01.2004 20:28
Ich finde den Kommentar (mal ganz von der "Besternung" zu schweigen) im KKF "sich nicht von der Einstiegswand abschrecken zu lassen", NICHT zutreffend. Bis zum R sollte man gewisse Reserven inklusive bruchresistenz besitzen. (Normal)
xtough
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Heidelberg


22.09.2003 08:11
Die wenigen Meter Wabenwand entschaedigen kaum fuer den danach folgenden Sand und Bruch. Der verfestigte Ausstieg (schoen schwarz) macht den Weg bei Sonne zur Qual. Am R erst gerade hoch und dann von der Rissspur nach links schien mir das einfachste zu sein. (Normal)
Karl-Reinhart Löwel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: auf Asylsuche


19.10.2001 14:39
Zunächst Wandkletterei in Löchern. Man kann sich unten schon ein bißchen die Zugfolge überlegen. Rechts eine gute Knotenschlinge. Vom Ring weg gibt es mehrere Möglichkeiten, rechts um die Ecke am steilsten, aber auch am griffigsten. Nach oben hin leichter und passabel gesichert. + (gut)
frodo


21.04.2001 23:59
Sehr schöner langer Weg. Die Wabenwand geht wunderbar zu klettern, da kann man schon mal im Kletterfluß vergessen, Schlingen zu legen. Die Hauptschwierigkeit ist dann, vom Ring wegzukommen, etwas eigenartige Stelle. ++ (sehr gut)
Claudius Lein
Co-Administrator
Authentifizierter Benutzer


20.01.2001 18:27
Die Wabenwand am Enstieg stellt wohl den schwersten Teil dar (also Beeilung sonst gibts dicke Arme), aber es liegen einige super Knoten. Ansonstan ist der Weg gut geschichert und nur Stellenweise etwas sandig. Den Ring kann man von unten leider nur schwer sehen – er ist aber dort…ganz sicher Wohl noch der beste Weg auf den Wenn-Hasso-Ihn-Nicht-Entschärft-hätte-VIIer-Gipfel ... scheiß Überfallkommando-Müll, kriegt man bestimmt noch die 2. + (gut)
JörgBFH
Moderator
Authentifizierter Benutzer


30.10.2000 21:15
Nur Mut ! Es wird nach oben leichter und es liegen Schlingen in der Wabenwand (Rippe). Nach dem Ring ist dann reichlich Sandsteinverfestiger zum Einsatz gekommen, was das Hantieren im oberen Teil wesentlich erleichtert. Die Fledermäuse im Riß schimpfen jedesmal wie die Rohrspatzen. (Normal)
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