Teufelsturm.de - Klettern im Elbsandsteingebirge

AW [V]

Doppelkopf, Rathener Gebiet

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Kommentar

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Matthias Jäger
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Riesa


23.07.2021 19:27
Normal passt schon, weil doch eine anhaltend interessante Expedition. Ansonsten stimme ich Stefan F. fast vollumfänglich zu, vor allem in Punkto Sandigkeit, Fünf an der obersten Grenze. Die Querung ist noch gut gesichert, und am Rißanfang sortieren und sich positionieren ist auch nicht so einfach. Die erwähnte Schlinge um den Zacken tief in den Rißanfang zu werfen gelingt nicht. Letztlich ist der Riß wider Erwartung aber das schönste Stück, die Querbänder sind scharf und ermöglichen quasi Klimmzüge mit dem rechten Fuß im Riß. Das alles ohne Sicherung bis zum fix erreichten Absatz ist trotzdem nicht ungefährlich. Vielleicht passt ein tschechisches Klemmgerät in den Riß. Oben raus Schlingen, trotzdem wieder der Sandkasten... (Normal)
QJ
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: da hamm


28.05.2018 08:26
Wenn der Kamin feucht, dann später wiederkommen. Schont v.a. den oberen, interessanten Teil. Der Kamin bis zur 2. AÖ eher Standard. Es liegen auch Schlingen. Durch das Fenster eindeutig unterhalb des Blocks. Alles andere ist Blödsinn. An der Kante im Fenster unterhalb des Blocks eine SU, die der Seilführung dient. Der nR steckt an der optimalen Stelle, wenn man das zugeschmierte R-Loch so betrachtet. Re kurz hoch und Hangel nach li ist eine luftige, aber sicher nicht gefährliche Angelegenheit. Die Tritte sind vorgegeben und zu Greifen ist immer etwas da. In den Riss gerettet hat man genügend Zeit zur Orientierung. Die Dickschlinge hab ich zwar gelegt, vertrauen würde ich der aber eher weniger. Re Arm in den Riss und hoch. Der li sandige Tritt ist der 2. Zug. Es gibt re noch einen Zwischentritt, der das Hochstellen wesentlich erleichtert. Wenn die beiden Tritte für li mal weg sind, wird die Passage echt hart. Danach einmal anziehen und hochstellen. So kommt man oben in ein Querband, in das sogar noch eine Schlinge passt. Der Zug auf den gr. Abs. ist nicht mehr schwer. Hinten im Riss solide SU und nicht die offensichtliche Rissschlinge li draußen legen. Seilführung und der Fels leidet sonst massiv. Das letzte Stück Riss wird li in der Wand umgangen. Nach dem Aufstehen unterm Gipfel Seil sortieren. Interessant und abwechslungsreich. Je höher das eigene Leistungsvermögen ist, desto entspannter lässt sich die Bergfahrt genießen. + (gut)
Erik K.
Authentifizierter Benutzer


19.04.2018 23:02
Bis zur 2. AÖ ok ca. III. Dann unter dem Block raus zum ring geht auch ganz gut. Die querung ist mal interessant, löst sich aber gut auf. Dann kommt die moralcrux. Am einstieg des risses liegt ein kiko oder besser ein gr. Ufo. Mit rechts rein und links auf den sandigen tritt antreten. Wenn der mal weg ist, dann ist es wesentlich schwerer. Wenn man das hat, dann kriegt man oben das band, das ist scharf.dort dann hoch. dann wieder Absatz mit schlingen und kurze wand zu weiterem absatz mit su und dann ist man auch gleich oben. V ist ok. (Normal)
Stefan F
Authentifizierter Benutzer


09.05.2015 09:42
Unter dem Block hindurch geht wirklich besser. Die Querung kann für V schon als interessant bezeichnet werden. Dann liegt ganz weit hinten im Riss eine große Schlinge um einen Zacken. Mit Affenarmen und Geschick bekommt man die vielleicht gelegt. Kurz vor dem Rissende liegt noch eine Schlinge. Rechtsgängig steht der rechte Fuß immer gut im Riss und der linke an der Rippe. So geklettert ist es nicht rausfällig. Alles in allem wirklich anspruchsvoll für V! Da es wirklich verdammt sandig ist wird es nicht mehr als "schlecht". - (schlecht)
Claudius Lein
Co-Administrator
Authentifizierter Benutzer


14.07.2013 21:37
Durchaus interessante Bergfahrt. Zum Ring etwas muchtig aber gängig. Am Rissbeginn (unten links) kann man 2 fette Knoten (18er und Kinderkopf) miteinander verspannen. Der Enge Riss hat wenig mit Schinder-Riss zu tun, sondern eher mit einer technischen Riss-Spreize. Der zweite Rissteil ist dann etwas schindig, aber kurz. Insgesamt für V nicht geschenkt, aber gut machbar. (Normal)
Reiner
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Struppen


28.07.2012 10:35
Ein durchaus anspruchsvoller Weg! Der Kamin ist gängig aber mittlerweile furchtar sandig, was auch an den wenigen Begehungen liegen kann. Ab der zweiten AÖ gängig zu Ring der über dem Loch hängt. Ab da wird es spannend und auch gefährlich. Querung mit guten Griffen aber recht sandigen Trittchen zum "engen Riß", der sich mit Umsicht gut auflöst aber nicht unpumpig ist! Danach noch sicherer 11er Knoten und leichteres Gelände z.G. (Begehung bei über 30°C! Kann Beurteilung schon mal beeinträchtigen (Normal)
Der Physiker
Authentifizierter Benutzer


29.09.2008 21:05
ange und eidrückliche Bergfahrt. Der Einstiegskamin ist zwar lang, aber für Rathen-Verhältnisse nicht übermäßig sandig und v.A. gestuft und damit leicht. Schl"usselstelle ist die Querung zum (rechtsgängigen) Riss, welche allerdings nur etwa 2 m lang und nur etwas oberhalb des Rings ist. Ganz oben nicht den Riss, sondern links an der geneigten Wand hoch. (Normal)
Bergbanane


19.09.2008 12:14
von unten her muss man erst einmal 25 meter sandigen kamin zurücklegen. dann quert man am besten unterhalb und nicht wie im kletterführer beschrieben oberhalb des klemmblocks durch das loch zum ring. von dort kurze gängige querung zum verschneidungsriss, der nicht durch übermäßig festes gestein auffällt und außerdem bis zum absatz sicherungsfrei ist. gesamteindruck: "huch" - (schlecht)
WDF
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: CB


12.09.2004 04:17
Selten begangener Gipfel; 5-6 Beg. pro Jahr.
Ab Ring sind Nerven u. Überblick gefragt; anspruchsvoll !!!
Crux ist der Quergang nach dem Ring nach links zum Riß (Achtung - Block am Rißbeginn lose !)und das anschließende
Rißstück (rechter Arm in Riß !).
Oben raus sandig und morsch - Schlingen gut verlängern.


Zuletzt bearbeitet am: 14.07.2013 21:37 von Claudius Lein
+ (gut)
LutzF
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden


20.02.2001 23:09
sehr interessant und was für Mutige, aber klärt sich alles; Sicherung ausreichend + (gut)
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