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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 492

13.03.2026 01:17
@Faultier: Du definierst RP im Grunde wie die heutige Sportkletterdefinition ist nur mit einen Touch Sächsisch.
Punkt 1 is hier ne klare Sache. Punkt 2 hat nix mit der RP Begehung zu tun. Und in Punkt 3 schaffst du im Grunde zusätzliche Sicherungspunkte.

Warum du aus Respekt vor den sächsische Stile erst af klettern willst, erschließt sich mir nicht, aber gut.
Warum hast du dann nicht Respekt vor denjenigen welche das mit dem RP wirklich ernst nehmen und schreibst einfach "PP" rein?

Und es gibt scheinbar genug welche das ernst nehmen. Hast du noch keine gezählten Begehungen gesehen, wo der Begeher das Vorklingen des ersten Rings eingetragen hat, wo die Zählung gestrichen wurde?

Nee, ich mach so was nich mit. Dafür kletter ich nicht schwer genau.
Inubis
Beiträge: 150

12.03.2026 18:29
@Kaktus
Ich denke, da ist maximal ein kleiner Bruchteil verbürgt - das persönliche Ehrgefühl des Kletternden ist der einzige Beleg. Bei Nicht-RP(?) Erstbegehungen haben Personen hier im Forum bereits zugegeben, dass gegen geltende Regeln verstoßen wurde. Die Aberkennung einer größeren Anzahl von EB letztes Jahr zeigt auch nochmal, das gern Regeln zurecht gebogen werden.

In den Regeln finde ich nix Konkretes über Pink Point ... 2.4, 2.5, 2.9 behandelt das Anbringen von Seilschlingen bzw. Einhängen des Seils in einen Ring und dass bereits gelegte Schlingen im nächsten Versuch genutzt werden dürfen. Auf welcher Grundlage streichen glänzende Streiter der sächsischen Tradition Begehungen - nach ihrem Gutdünken?


Zuletzt bearbeitet am: 12.03.2026 18:39 von Inubis
Kaktus
Beiträge: 24

11.03.2026 19:59
Heut am Spitzbub ein Ufo mit Karabiner und 60cm Bandschlinge ausgebaut. Wer die Farbe des Ufos und der Schlinge nennen kann, bekommt es zurück. PN an mich.

Zum rot Punkt mit vorgehängten Exen und auch Schlingen stellt sich natürlich auch das Problem mit der Schwierigkeitsbewertung. Es gibt Wege, wo das einhängen der Ringe fast kraftfrei geht und bei anderen Wegen mit gleicher Bewertung trägt es sehr wohl zur Schwierigkeit bei.
Ist es denn verbürgt, das alle rP Begehungen im Heini ohne vorgehängtes Material durchgeführt worden?
Faultier
Beiträge: 5

11.03.2026 14:37
@Inubis: Klar, onsight bleibt natürlich das höchste der Gefühle und der erste af-Versuch beginnt ja auch immer als Onsightbegehung. Nur hat man halt für einen onsight immer genau eine einzige, schnell vertane Chance im Leben und wie schrieb schon ein weiser Mensch auf steinfibel: Pferdefuß - onsight schwer.
Das in Sachsen ein Crashpad auf der Schulter mehr Street-Credibility bringt als ein Clipstick könnte durchaus stimmen. :D
IGS
Beiträge: 143

11.03.2026 09:13
@200km
Am Samstagabend hatte die Bergwacht dort im Dunkeln einen Einsatz um 2 Bergsteigern zu helfen.
Dabei wird das wohl hängen geblieben sein ...
IGS
Beiträge: 142

10.03.2026 10:27
wie jedes Jahr gibt es wieder zusätzliche Gipfelsperrungen:
erstmal bis 1.4. , bis ein Brutplatz besetzt ist, dann werden die nicht besetzten Gipfel freigegeben

aktuelle Liste
200km
Beiträge: 1

10.03.2026 10:06
09.03.2026: herrenloses Seil (grün) am Vorgipfel vom vorderen Torstein eingesammelt, wird am 11.03. in der SBB Kletterhalle abgegeben und kann dort abgeholt werden.
JörgB
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden
Beiträge: 556

09.03.2026 23:06
Wenn Rotpunkt vorgehängte Exen und vorher drüber abseilen beinhaltet, dann ist af als Begehungsstil wertvoller als RP.
Ich habe schon mal RP bei vorgehängten Exen durchgestrichen.
Wen die Art der Sicherung bei der Begehung weniger interessiert, der soll doch bitte nachsteigen oder meinetweigen gleich vog. klettern.
Inubis
Beiträge: 149

09.03.2026 20:37
@Faultier
Warum Punkt 2? Wenn schon derart nach Stilen unterschieden wird: Damit wäre die Onsight-Begehung als "bester Stil" der Route per se nicht mehr möglich.

Clipstick in der Sächsischen ist so eine Sache, im Franken interessiert das nicht. Ich glaube, hier wäre noch eher das Crashpad akzeptiert XD
Peter Brunnert
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hildesheim
Beiträge: 119

09.03.2026 19:34
In Kurts Definition von 1975 steht nichts von vorgehängten Exen. Er hat sie selber auch benutzt, wenn ihm danach war. Natürlich wusste er auch, dass es ohne anstrengender ist. Er würde glaube ich grinsen, wenn er uns beide jetzt hören könnte.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 944

09.03.2026 12:10
Peter, vielleich hast du mal auf das Datum geschaut. Der Kurt war da gerade 21 Jahre alt und hatte zu der Zeit schon Sächsische Schweiz Erfahrung. Sonst würde der Verweis auf die Sächsischen Kletterregeln keinen Sinn machen.
Wenn den Beiden das damals nicht wichtig gewesen wäre, hätten sie das nicht so genau definiert. Und wie man mit den Dingen im Kletteralltag umgeht, steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Es ändert aber nichts an der Definition.
Wie war das? Im Sitzgurt kommt jeder hoch.
Faultier
Beiträge: 4

09.03.2026 08:37
Ich hab nochmal wikipedia zum Thema Begehungsstil aufgemacht:
„Heute werden auch Durchstiege von Kletterern als Rotpunkt bezeichnet, wenn die Zwischensicherungen bereits eingehängt sind. Dies war in der ursprünglichen Definition von Kurt Albert auch erlaubt, wird aber kontrovers diskutiert. Hingegen wird bei Clean-Begehung zwischen Pinkpoint und Rotpunkt klar unterschieden.“
Da stellt sich die Frage, warum die Unterscheidung zwischen Pinkpoint und Rotpunkt im Sportklettern eigentlich verloren gegangen ist. Meine Theorie: Zum einen nervt es total, wenn jeder nach einer gescheiterten Begehung erstmal in der Wand umbauen muss, um die Exen wieder für den nächsten Versuch zu entfernen. Zum anderen stellen sich dann interessante Fragen wie: Wenn das Einhängen der Exen zum sportlichen Anspruch eines Weges zwingend dazugehört, darf ich dann überhaupt Haken auslassen (oft praktiziert im Ausstieg steiler, langer Sportkletterrouten)? Deshalb wäre meine These, dass sich das Rotpunktklettern auf den kleinsten gemeinsamen Nenner reduziert hat: Geklettert wird a) im Vorstieg und b) ohne die Sicherungskette zu belassen. Damit ist die Sicherung aber nur Mittel zum Zweck, spielt im sportlichen Anspruch eine geringere Rolle und wird deshalb auch oft optimiert. Im Sportklettern herrscht insgesamt (wie bereits angesprochen) eine ziemlich große Toleranz gegenüber diesen Abweichungen von der Norm und ich zumindest habe noch nie erlebt, dass einer dem anderen eine RP-Begehung aberkannt hat, nur weil die Exen vorgehangen waren oder das Seil vor der Begehung schon in den erste Haken vorgehangen wurde (recht üblich in Sportklettergebieten bei schweren Startzügen in steilem Gelände um Bodenstürze zu vermeiden). Ich würde auch persönlich niemanden jemals dafür verurteilen, eine begründete Entscheidung zu treffen, die die Sicherheit seines Kletterns erhöht.
In Sachsen sind wie bereits angemerkt die Routen nicht ans Sportklettern angepasst. Die Fragen, die ich mir stelle, sind daher eher in die Richtung: Wie überträgt man den Sportkletterstil nach Sachsen, vor allem, wenn es noch kein festgefügtes Regelkorsett gibt? In diesem Prozess habe auch ich für mich noch nicht vollständig definiert, wie ich eigentlich in Sachsen Rotpunktklettern möchte, aber die Regeln die ich mir geben würde wären ungefähr folgende:
1.Ich verlasse den Fels wie ich ihn vorgefunden habe (kein Chalk (selbstredend) und wo keine Tickmarks sind füge ich keine hinzu).
2. Einer RP-Begehung sollte eine af-Begehung vorausgehen (aus Respekt vor dem Sächsischen Stil, und weil das ohnehin ein guter Marker ist, ob man eine Route auch RP bringt.)
3. Exen dürfen in den Ringen hängen und auch verlängert werden, wenn die Clippositionen sonst schwierig sind oder um Seilzug zu vermeiden; jeder Ring darf aber nur einmal eingehangen werden.
4. Die Rotpunktbegehung endet so möglich auf dem Gipfel oder bei langen Routen am Nachholring. In Sonderfällen an einem Punkt, der mir persönlich sportlich sinnvoll erscheint.
5. Charakterbestimmende Eigenheiten der Route sollten in der RP-Begehung erhalten bleiben. Einen langen Runout zum Beispiel oder ein Zustieg an Schlingen zum ersten Ring muss ich bei der Rotpunktbegehung akzeptieren.

Beispiel zum Gedankenprozess: Eine Route wie die Hypnose am Frienstein würde ich nicht Rotpunkt probieren, weil ich die wackelige Kletterei zum hohen ersten Ring für mich zu gefährlich finde, diese Passage aber für mich auch den Charakter des Weges definiert. Anders zum Beispiel kürzlich in der Route Pfeffer und Salz am Schwarzen Horn: Hier steckt der erste Ring tief, muss aber mit einem Wackelzug über einer verblockten Scharte angeklettert werden. Hier ist das Verletzungsrisiko immens, wenn man den Zug für Rotpunktversuche immer wieder klettert, die Strecke zum ersten Ring ist aber in meiner Wahrnehmung nicht charakterbestimmend für den Weg. In so einem Fall wäre ich also durchaus bereit, bei einem Rotpunkt(Pinkpoint)versuch den Ring kompromisslos vorzuhängen, wofür der Clipstick in diesem Kontext und in meinen Auge einen probaten Einsatz fände.
Am Ende ist das also für mich in Sachsen eine Einzelfallentscheidung an jeder Route: Wie kann ich möglichst unfallfrei Rotpunkt (Pinkpoint) klettern und gleichzeitig dem Weg in seinem Anspruch sportlich gerecht werden?

Wenn dich das glücklich macht, Ladida, können wir übrigens gerne die ersten beiden sein, die den Begriff Pinkpoint wieder in Sachsen etablieren, da bricht mir absolut kein Zacken aus dem Krönchen. Wann immer wir also einen Weg mit vorgehangenen Exen sturzfrei vorsteigen, malen wir ein pinkes Einhorn unter den Routennamen ins Gipfelbuch. Bist du dabei?

@Kaktus: Dankeschön!
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 491

06.03.2026 23:51
"Wer das Ding Rotpunkt klettert und dabei die Exen einhängt (mein Respekt!), kann das ja immernoch beim Eintrag spezifizieren."
Dies könnte zum Beispiel durch die Unterteilung zwischen Rot- und Pink-point spezifiziert werden.

Wie du geschrieben hast wird dies heute nur noch beim traditionellen Klettern genutzt. Wir sind hier ein traditionelles Klettergebiet und dürfen dies daher ohne schlechtes Gewissen nutzen. Auch die "Sportkletterrouten" hier - ich würde es eher als "sächsisch Sportklettern" bezeichnen - sind im weltweiten Vergleich nicht als diese einzustufen. Die Ringabstände sind einfach höher. Und beim Pferdefuß fügt der Kamin oben den traditionellen Teil hinzu.

Auch beim normalen Sportklettern halte ich es nicht für unwahrscheinlich, dass die Mehrzahl der gemachten RP-Begehungen wirkliche RP-Begehungen sind, und nicht "RP mir vorgehängten Exen" aka Pink point...

Die Definitionen sind im Grunde klar. Wer sich RP auf die Kappe schreibt ohne wirklich RP geklettert zu sein, belügt sich selbst.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 943

06.03.2026 20:02
es steht..."für mich" .
und ja, die Lücke im Zaun ist erkennbar...
aber im Kontext der Zeit im Sächsischen, im Fränkischen und in der Pfalz sicher nicht üblich...
und es ist nicht das Gleiche...
oder wird jetzt der Clipstick ausgepackt.


Zuletzt bearbeitet am: 06.03.2026 20:09 von Maier Klemens
Inubis
Beiträge: 148

06.03.2026 17:24
@MK

Die Definition vom Kurt sagt nichts über vorgeclipte Exen aus. Als Beleg für deine persönliche Einschätzung kann sie daher kaum dienen.

Fakt ist, dass in vielen Sportklettergebieten weltweit die Exen hängenbleiben, gerade in Dächern und großen Überhängen. In Videos von bekannten Profis sieht man das typischerweise auch.


Zuletzt bearbeitet am: 06.03.2026 17:24 von Inubis
Peter Brunnert
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hildesheim
Beiträge: 118

06.03.2026 13:08
Kurt Albert selbst hat das nach eigenem Bekunden – wie vieles Andere in seinem Leben auch – ziemlich locker gesehen und gehandhabt.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 942

06.03.2026 12:15
Thema Rotpunkt:
Ab dem Frühjahr 1975 wurde von Kurt Albert Kletterwege in Franken mit einem roten Punkt markiert.
Definition für den Rotpunkt nach Kurt Albert und Reiner Pickl: "Rotpunkt am Beginn eines Kletterweges oder einer Variante bedeutet, es ist möglich, den Anstieg ohne Benutzung der Haken als Griffe oder Tritte oder sonstige Hilfsmittel, die der Schwerkraft entgegenwirken, in freier Kletterei zu bewältigen. Haken, Legeschlingen, Klemmkeile usw. dienen also nur zur Sicherung, es darf auch nicht daran ausgeruht werden, gleich wenn man danach in die alte Kletterstellung zurückgehrt! (Der letzte Satz bedeutet eine Verschärfung der sächsischen Kletterregeln, die ja Haken und Legeschlingen als Ruhepunkte erlauben.)"
Quelle: Zeitschrift Alpinismus Ausgabe 8/1977

Was heute in "Sportkletterszenen Konsens" ist mir nicht bekannt....für mich ist ein Vorklippen schon immer eine zuätzliche Hilfe gewesen und kein RP per Definition.


Faultier
Beiträge: 3

03.03.2026 15:02
Zu Pink Point: Wenn man auf wikipedia nachliest, hast du Recht. Nun hat sich aber im Sportklettern der PinkPoint-Stil (und auch der Begriff) nie durchgesetzt und es ist allgemein Konsens, dass eine Rotpunktbegehung beim Sportklettern mit vorgehangenen Exen passiert. Im Tradklettern wiederum wird stärker unterschieden und es gehört da zum guten Ton, bei einer Rotpunktbegehung die Sicherungen selbst anzubringen. Nun legt man im Pferdefuß keine einzige Schlinge, es ist also klar Sportkletterterritorium, weshalb ich mich hier mit der Angabe RP an die Sportkletterkonvention halte. Wer das Ding Rotpunkt klettert und dabei die Exen einhängt (mein Respekt!), kann das ja immernoch beim Eintrag spezifizieren.

Zum Eintrag: Ich habs nicht rausgestrichen, weil es a) nur redundant und nicht falsch ist (schließlich wurde ich trotzdem noch von unten gesichert) und ich b) (bitte sieh mir das nach) auch ein bisschen zu sehr aus dem Häuschen war, um mir über die akribischen Details meines Gipfelbucheintrags zu lange den Kopf zu zerbrechen.
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 490

03.03.2026 13:27
Mit voreingehängten Exen ist es aber "nur" Pink Point.
Aber schön mal zu lesen wie so ein Eintrag zustande kommt. Warum hast du das "v.o/u.g." nicht gestrichen, wäre jetzt die nächste Frage?
Kaktus
Beiträge: 23

03.03.2026 11:02
@ Faultier.
Na dann gratuliere ich zur 65. Begehung und zum rot Punkt!

 


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