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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 577

23.01.2021 13:19
Ja lieber Maier,
wenn ich wenigstens auf einem Schiff nach dem ausgiebigen Ausguckhalten
eine Treppe wegen Schwell und Betrunkenheit heruntergefallen wäre ...

Ja, den Hinkelstein habe ich schon gesehen.
Das war einer der Momente, in denen man seinen Augen nicht traut.

Sorry, ich wollte Dich nur zu erweiterten Gedanken animieren.
So sitze ich nun am Schreibtisch
und hoffe, dass ganz viele Schreiberlinge froh und munter im Gebirge unterwegs sind.
Grüßt mir die Gibbl samt Landschaft
P.S.: Das letzte Bild bei TT stammt vom 24.08.2018

Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 673

15.01.2021 15:20
moin Nordlicht,
wenn es so einfach wäre, hätte ich nicht die Frage gestellt!
Und je nach spezifischem Gewicht des Sandsteins (trocken) macht das ein Vielfaches der Tönnges aus. Hast du den Hickelkopf schon in "Natura" gesehen?

Dacht du wärst aus dem "Ausguck" gefallen , aber Rand- und Leistensteine sind auch nicht zu unterschätzen. Das sieht man wie "wenig" Sturz es braucht um die morschen Knochen zu zerlegen. Gute Besserung
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 576

11.01.2021 14:20
Lieber Harri,
man wächst mit seinen Aufgaben

Und früher war man jünger, lach.
Jedoch kann man im Alter auch wieder fit bzw. fitter werden,
körperlich, geistig und charakterlich.
täglich in vielen kleinsten Schritten.

Nachtrag: Also das sage ich mir selber immer ...


Zuletzt bearbeitet am: 11.01.2021 14:22 von Nordlicht
Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 262

09.01.2021 16:28
Wenn ich so zurück denke muß ich sagen,das der Zusammenhalt
durch Hüttenbesuche in einem Club besser gestaltet ist als wenn man sich da raushält.Man ging ja auch nicht immer alle gemeinsam zu klettern.
Die Hüttenabende mit Lagerfeuer machten nicht nur den
Erwachsenen Spaß.Arbeitseinsätze in den Hütten und Wanderwege
wurden gut organisiert.D.h.Ziele wurden aufgezeichnet und
meist erfolgreich erreicht.
Dafür haben wir uns aber in der Woche nach der Arbeit in den einzelnen Seilschaften getroffen.
Mit dem Trabi waren wir schnell am Fels.Als Dresdner sind
wir natürlich nicht bis nach Schandau gekommen.
Als Jugendlicher wurde am Samstag nach der Schule ab Gruna mit dem Fahrad nach Rathen gefahren.Mit einer Stepdecke
Seil,Karabiner,einigen Schlingen sowie Kaltverpflegung
wurden bis Sonntag Gipfel nach Ansicht geklettert.
Wir hatten nur einen Fehrmann von 1923 zu Verfügung.
Im übrigen hatte man noch keine Patten und mußten also
Barfuß gehen.Sonntag waren die Füße sehr ramponiert.
Wir waren aber glücklich und zufrieden und haben den
Grundstein für später schwierige und ungesicherte Wege
gelegt.

Heute frage ich mich wie wir das alles unter einen Hut
bekommen haben.





ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 270

09.01.2021 15:30
Wege spulen, oder max. Meter pro Stunde in adäquater Schwierigkeit.
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2730

09.01.2021 14:01
Definiere doch bitte mal "pure Klettereffizienz".
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 269

09.01.2021 11:51
Bis auf den letzten Satz stimme ich dir zu, Terry. Wobei ich auch der Meinung bin dass es nur eine Frage des Willens ist. Die Leute mit denen ich auf der Hütte bin stehen jeden Tag früh auf um so etwas lästigen wie Arbeit nachzugehen, aber wenn es um das Vergnügen geht, schaffen sie das nicht. Oder wollen es nicht schaffen?

Wenn man sich aber das Kommentar von geraldino durchliest, merkt man dass es ihm nicht primär um Klettereffizienz geht.

Wobei man in dem Gebirge eh falsch ist wenn man auf pure Klettereffizienz steht.


Zuletzt bearbeitet am: 09.01.2021 11:51 von ladida
Terry
Beiträge: 78

09.01.2021 00:25
Also meine Erfahrung zu Hütte und Klettern: Wenn man auf der Hütte übernachtet, ist man fast immer später am Felsen. Da es nicht das eigene Zuhause ist, muss, vor allem wenn man Abends wieder heimfahren will, nach dem Frühstück noch Ordnung gemacht werden. Und irgendwie ist es einfacher, wegens Verabredung, allein um 6 aufzustehen, als gemeinsam in einer ruhigen Hütte, mitten im Grünen, wo man den Vorabend in Gesellschaft meist auch nicht zu zeitig beendet hat.

Selbst beim boofen ist man kaum zeitiger am Klettern, als wenn man aus Dresden mit dem Zug rausfährt.

Eine gut gepflegte und besuchte Hütte mit 2 Arbeitseinsätzen im Jahr, ist nach spätestens 10 Jahren wahrscheinlich keine gut gepflegte Hütte mehr.
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 268

08.01.2021 18:06
Ich bin bei meinem Verein bei so gut wie jedem Arbeitseinsatz dabei, wobei von 70 Leuten in der Regel 5-20 Leute da sind (wobei da natürlich nicht effizient gearbeitet wird, sondern eher entspannt und es wird viiieeel gegessen ). Vielleicht kennt ihr andere Hütten/Vereine, wer weis. Bei uns ist es halt so. Solche Kleinigkeiten wie Dachrinne sauber machen oder Rasen mähen werden derweil nebenbei gemacht.

Aber echt niedlich das gleich etwas unterstellt wird von jemand der sich sofort gegen eine Hütte ausspricht.


Zuletzt bearbeitet am: 08.01.2021 18:09 von ladida
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2729

08.01.2021 15:25
Stefan hat schon Recht. Falsch ist die Aussage "eine gut gepflegte Hütte braucht ca. 2 Tage im Jahr Arbeitseinsätze."
In der Regel ist es so, dass im Verein sich die einen mehr und die anderen weniger ständig für Hüttenpflege und -erhalt engagieren. So wie im Verein die einen mehr und die anderen weniger schwer und/oder viel klettern.
Die, die zusätzlich ein eigenes Grundstück besitzen und instandhalten müssen, kommen in der Regel nur zum einen oder zum anderen.
Wer viel und/oder schwer klettern geht hat in der Regel jemanden, der/die ihm dafür den Rücken freihält (sprich: die Arbeit abnimmt).


Zuletzt bearbeitet am: 08.01.2021 15:25 von Ulrich Schmidt
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 278

08.01.2021 13:57
Ja, ladida, du sagst es ja selbst. "gut gepflegt" Wenn du der Klubkamerad bist, der nur 2x im Jahr was an der Hütte macht und die anderen die Hütte pflegen lässt, dann bestätigt das zwar dein Image, aber es heißt nicht, dass meine Ausführungen falsch sind.
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 267

07.01.2021 19:27
@Stefan F: Das ist falsch. Eine gut gepflegte Hütte braucht ca. 2 Tage im Jahr Arbeitseinsätze.

Wenn man dann den des Rest des Jahres nicht mehr zum klettern kommt ist das ne andere Sache.

Der große Kletterverhinderer nennt sich Arbeit. Wenn ihr zB 30 statt 40h die Woche arbeiten geht, habt ihr ca. 30 Tage mehr Zeit zum klettern (Abzug für schlechtes Wetter und Winter).

Ein weiterer Kletterverhinderer ist natürlich die Anreise. Nicht nur hält der Aufwand gelegentlich generell vom Tun ab, sondern natürlich auch die Zeit im Auto/Zug/Dreirad usw.

Unnötige Konversationen, Bier trinken, Freunde/Familie besuchen, Kinder zeugen und groß ziehen, sich bilden, TV gugen, zocken, schlafen, sich von Verletzungen erholen, zu langes rumhängen auf teufelsturm.de uvm. halten ebenfalls vom Tun ab. Aber es soll ja noch mehr als klettern geben - hab ich gehört.


Zuletzt bearbeitet am: 07.01.2021 19:28 von ladida
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 277

07.01.2021 16:45
Weil BVGranReserva die Klubmitgliedschaft ansprach: Meiner Erfahrung nach wird so eine Klubhütte, wie er gut beschreibt, schnell zum Kletterverhinderer. Da muss viel gepflegt, in Stand gehalten, repariert werden und schon ist wieder ein Wochenende rum an dem man zwar auf der (Klub-)Hütte aber nicht am Felsen war. Dabei hatte man die Hütte und den Klub doch um zu klettern und nicht um zu arbeiten... Klar ist das alles eine romantisch schöne Vorstellung - immer Leute zum klettern, eine Unterkunft um die Anreise zu verkürzen usw.
Meiner Meinung nach sieht die kletteroptimierte Praxis so aus, dass man die 45min von DD rausfährt und ohne die Verpflichtungen einer Hütte oder eines Klubs einfach klettern geht.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 672

06.01.2021 15:02
Bei den meisten Hütten, die im Gebirge oder LSG/NP liegen die Probleme bei den Auflagen für Ver- und "Entsorgung". Ich kenn den neuesten Stand nicht, aber 2014 war die Bergbaude auf dem Keilberg laut Auskunft schon über 10 Jahre wegen der Entsorgung geschlossen.
BVGranReserva
Beiträge: 5

06.01.2021 13:46
Also ich habe Leute aus meinem Dresdner Bekanntenkreis, die haben sich vor einigen Jahren nen kleinen Garten mit Laube bei Hohnstein gepachtet. Sie sind keine Kletterer, hatten aber eine große Zuneigung zum Felsengebirge und wollten dort die Wochenenden und die Ferienzeit mit ihren kleinen Kindern beim Erkunden der Gegend und Wandern verbringen. Vor einem Jahr haben sie den Pachtvertrag dann wieder gekündigt.

Warum?

In der Praxis war die Wartung und Pflege eines solchen Gartens doch arbeitsintensiver und anstrengender als gedacht. Anfangs gab es noch ausgiebige Unternehmungen in die Natur, lauschige Grillabende und genug Zeit zum Entspannen. Irgendwann wurde der Garten aber immer mehr zur Belastung. Hier musste Rasen gemäht werden, da gab es etwas anzupflanzen oder zu ernten, der Rasen wollte gemäht, die Bäume geschnitten und die Pflanzen regelmäßig bewässert werden. Auch an der kleinen Laube gab es immer wieder Reparaturmaßnahmen. Es gab kaum Wochen, wo der Garten mal keine Rolle spielte oder besucht werden musste. Erst kam die Arbeit, Spiel und Spaß mussten hintenan stehen.

Mit dem Kauf oder der Miete eines Bungalows bzw. eines kleinen Häuschens wird es sicher nicht viel anders sein. Ich stell mir das auch immer sehr romantisch vor, ein kleines Domizil in der Sächsischen Schweiz zu haben. Nur bin ich leider kein leidenschaftlicher Heimwerker und Gärtner, dem das ganze Drumherum genauso viel Spaß bereitet, wie das Klettern am Fels. Also habe ich bisher davon Abstand genommen.

@Gerald: Wie du so schön schreibst: irgendwann werden "andere Dinge wichtiger". Ich kenne dich und deine Familie nicht, aber ich würde mir keine Hütte kaufen, nur um aufgrund von einer gewissen Weihnachtssentimentalität alte Erinnerungen wieder neu beleben zu wollen. Denn dann kann es sein, dass die Lust an so nem Bungalow schneller vergeht, als einem lieb ist.

PS: Es gibt genügend Kletterklubs, die eine Hütte mitten im Gebirge und felsennah haben. Wenn das Klettern also auch im Vordergrund steht, kann man doch versuchen, dort Kontakte zu knüpfen. Bei den meisten Klubs muss man auch nicht sofort Mitglied werden, sondern kann sich das erstmal in Ruhe anschauen. In jedem Fall sieht man dann mal, wieviel Arbeit so eine Hütte macht. Zugleich werden die Aufgaben aber auch auf viele Schultern verteilt, dass der Spaß am Klettern und Draußensein nicht zu kurz kommt.
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 266

05.01.2021 19:58
Gutes Thema was Geraldino da anspricht. Gibt ja jeden Menge leere Hütte. Bei der am Hausberg wurde sich nicht mal getraut die Bilder zu entfernen - trotz offener Tür.

Eigentlich schade das so viele Hütten verfallen. Aber wo anderes scheint es ja schöner zu sein...
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 1114

04.01.2021 11:05
Als trauriger Nebeneffekt zu der von Geraldino beschriebenen Problematik sind dann offensichtlich die Bilche verhungert oder haben sich zumindest mangels Futter nicht fortgepflanzt.... Keine Ahnung ob die unter Artenschutz stehen.
geraldino
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 40

03.01.2021 22:59
Noch eine Weihnachtsgeschichte: In den neunziger Jahren bis Anfang der 2000er waren die Kinder regelmäßig mit den Alten mit Begeisterung im Elbsandstein. Dann wurden andere Dinge wichtiger, auch wenn der Kontakt zum Fels nie ganz abriss und alle paar Jahre der Schusterweg gemeinsam gemacht wurde. Nun, über Feiertage und Jahreswechsel, fast 20 Jahre später, kamen die schönen alten Zeiten ins Gespräch. Studium schon lange geschafft, die Welt ein wenig bereist, Kinder (sprich Enkel) sind da, Haus angezahlt, halbwegs sicherer Job…. man (die ehemaligen Kleinen) wird wieder öfter klettern gehen. Schließlich müssen die eigenen Kinder, wie man selbst früher, zeitig an die Felsen heran geführt werden. Nur wird es das Boofen wie damals mit Lagerfeuer und den Spaß drum herum so nie wieder geben. Ferienwohnungen sind knapp, Hotels teuer und es kam die Frage: Papa, kennst du nicht jemanden, der einen Bungalow oder ein kleines Häuschen in der Sächsischen Schweiz verkaufen möchte? Leider kennt Papa niemanden, aber er kennt eine Plattform, auf der er die Frage stellen kann.
Liebe Teufelstürmer, falls jemand eine Idee hat, möge er sich bitte per PN an mich wenden.
Ein wunderbares und unfallfreies neues Jahr, bitte bald „wie immer“, wünscht euch Gerald


Zuletzt bearbeitet am: 03.01.2021 23:00 von geraldino
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 575

03.01.2021 19:02
Oh ja danke.

"Natürlich" bin ich nicht beim Klettern verunfallt,
noch nicht einmal beim Wandern.

Nein, eine Bordsteinkante war stärker als meine Knochen.
Aber immerhin Gestein - wie ein Sächsischer Bergsteiger anmerkte.
Den Umständen entsprechend geht es mir blendend.
Im Krankenhaus habe ich keinen kennengelernt,
mit dem ich gerne getauscht hätte.

-- Was ist wichtig im Leben?
-- Warum kommt es an?

Passt auf im Haushalt - sehr gefährlich.
So wünsche ich Euch allen ein unfallfreies und gesundes 2021
und grüßt mir die Gibbl



Peter Uhlmann
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: an der Schweizer Grenze
Beiträge: 247

03.01.2021 11:47
@Nordlicht: Bist Du bei der "Jahresersten" abgerutscht?
Alles Gute für Dich!

 


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