Benutzer | Kommentar | Bewertung | Rannug
25.08.2025 09:36 | Der Weg ist ein kleines Rätsel, da Ringposition, Kletterlinie und auch die Einzelzüge alle ein bissl kryptisch sind. Man steigt links vom Ring die Rissspur hoch, um aus einem großen Henkel den 1. R zu clippen. Aufgrund der folgenden, eher glatten Wand denkt man sich nun, dass man doch lieber die strukturierte Kante eingestiegen wäre, von der man aber den Ring nicht hätte clippen können. Dieser Wunsch wird allerdings schnell erfüllt, da man beim Versuch, zur Kante zu queren, merkt, dass der Erstbegeher sich bei der Bewertung um einen ganzen Grad vertan hat. So steht man also dank Schwerkraft wieder am Kanteneinstieg und kann nun mit konkret knusprigen Griffen und einigen trittlosen Boulderzügen (ca. IXa/b) zur großen Nase zwischen den Ringen steigen. In der dortigen Bandschlinge sitzend und von Sand berieselt, kann man sich nun den Weiterweg überlegen, da zum einen der 2. R zu hoch und weit links der Kante steckt und zum zweiten die Zuschauerloge sich auch als ein potenzielles Erstschlagsziel anbietet. Statt also der Sandkante zu folgen, geht man nun wieder an keksigen Fingerlöchern nach links in die Wand und versucht irgendwie, eine Hand loszubekommen, um den zwischen grünen Eisennäschen steckenden Ring zu clippen. Hat man das mehr oder minder erfolgreich absolviert, braucht man nur noch das richtige der Kiesellöcher zu suchen, auf einer kleinen bröckeligen Rippe anzutreten, und schon steht man auf dem Gipfel.
Eigentlich bin ich nur eingestiegen, damit der Weg eine zweite Begehung bekommt, aber oben angekommen wollten wir uns fast gar nicht mehr eintragen. | - (schlecht) | |
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