Teufelsturm.de - Klettern im Elbsandsteingebirge

Wolkenkratzer [VIIIb]

Fensterturm, Grosser Zschand

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Der Physiker
Authentifizierter Benutzer


06.09.2017 21:52
Vielseitiger langer Top-Weg. Am Einstieg auf brüchige Schuppe aufpassen, die man aber nicht benutzen muss, dann ohne bösartige Stelle zum 1. R. Der 2. R ist etwas schwer einzuhängen, ehe als erste Crux ein weiter Zug zu einer Leiste kommt. Nach dem 4. R liegt im Rinneneinstieg ein gutes kleines Ufo und später mehrere 6-8mm Schlingen bis zum 5. R, wo als zweite Crux ein Reibungs One-Move-Wonder direkt am R lauert. Nachholen an großer SU kurz vor dem Band, welche man durch eine NH-Öse ganz rechts auf der oberen Terrasse hintersichern kann. Ewig zum Gipfel +++ (Herausragend)
klettertorsten


09.09.2016 23:24
Knoten vor 2.R. Herrlich technischer Längenzug am 2.R der als Kleiner eher leichter ist da man so höher treten kann.Außer dem und dem Zug am 5.R.gemütliches Klettern.Topweg der nur durch den nach oben etwas schlechter werdenden Fels ein Abstrich bekommt. ++ (sehr gut)
ThomasW
Authentifizierter Benutzer


11.08.2008 18:21
Auch ich hatte Mühe, die Eisenplatte über dem 2.R locker zu erreichen (für mich erste Crux). Am 4.R muss man nicht "zwingend nachholen", es erleichtert höchstens die Bewältigung der Crux am 5.Ring. Rechts vom "Fenster" befindet sich auf dem Band ein Eisenstift zum Nachholen. ++ (sehr gut)
knittel
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Wohnort: im Pilatusland


07.05.2007 19:04
Die Rippe vor dem 1.R gibt durch bedrohliches Knirschen deutliche Signale über ihren Zustand und sollte deshalb nur mit aller Vorsicht benutzt werden! Ansonsten ist im Vorkommentar alles gesagt. ++ (sehr gut)
Thomas Ermer
Authentifizierter Benutzer


02.05.2007 07:30
Dass 'sportklettermäßige Absicherung' in Sachsen eine etwas andere Bedeutung besitzt, wird der Vorsteiger bei Annäherung an den 2.R leicht feststellen, stellt das saubere Einhängen dessen doch die erste Hürde dar. Dank der großzügig dimensionierten Tritte ist das Erkunden der geeigneten Grifffolge ohne schnellen Kräfteverschleiß gut möglich. Der vermeintliche Längenzug ist kein Längenzug, sonst hätte meine fehlende Länge nicht zum Erreichen der Platten genügt. Von dort bis zum Band (unterwegs 3.R.) verhelfen scharfe Platten und Waben zu raschem Höhengewinn. Das Anklettern des 4.R. stellt kein Problem dar (reichlich Henkel), an diesem sollte zwingend nachgeholt werden. Die folgende Rinnen- und Rissfolge ist nur am Einstieg zur selbigen etwas technisch, Schlingen sind ausreichend möglich. Direkt am 5.R dann die kurze klettertechnische Schwierigkeit, wo den Kandidaten miese Reibungsauflagen und ein sandender Tritt zum Erreichen des Hornes genügen müssen. Der Rest ist Reibungsschleicherei mit Schlingen im VIer Grad. +++ (Herausragend)
Enrico Morelli
Authentifizierter Benutzer


10.04.2002 17:58
Nachstiegserfahrung: unten Sportroutenmäßig abgesichert, vom 2. zum 3. Ring mal etwas komisch zu den zwei Platten (Längenzug), am Alaun-Überhang ist etwas Mut zum beherzten Griff gefragt, dort am 4. Ring am besten nachholen, dann kurze gutmütige Rinne und schräge Rissfolge und Bauch zum 5. Ring, dort wohl die Crux, der Reibungszug ist weit und wird wohl immer schwerer, dann zum Fenster und beliebig z.G., insgesamt moderat gesichert, eine abwechslungsreiche und schöne Tour die relativ spät endeckt wurde, Begehungen gibt es auch noch ++ (sehr gut)
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